Ist die innere Qi-Sammelstelle gut oder ausbaufähig?

Und dann das! Die Energie bleibt einfach stecken! Und zwar gleich hinter der Eingangstür! Warum das? Vielleicht ist hier alles zu klein und eng? Und wieso könnte das so sein? Bevor ich darauf eingehe: Nicht nur der Platz vor dem Eingang ist eine bedeutsame Qi-Sammelstelle, sondern auch der Platz unmittelbar nach dem Eingang im Inneren des Gebäudes, der sogenannte Innere Ming Tang. Um den geht es jetzt.

 

Wo man den Inneren Mingtang findet

Dafür brauchen Sie Ihren energetischen Eingang. Stellen Sie sich vor, Sie stehen in diesem mit Blick nach draußen. Dann drehen Sie sich um 180 Grad. Der Platz unmittelbar hinter dem Eingang (im Inneren der Wohnung) entspricht dem Inneren Mingtang.

Vergleichen wir das Ganze mal mit einem Menschen. Der energetische Eingang ist der Mund des Qi, beim Menschen sind also Mund oder Nase der Zugang für Luft und Sauerstoff. Dann kommt die Luftröhre, also der Durchgang selber. Und dann die Lunge. Das ist die Sammelstelle für das Qi, der sogenannte Innere Ming Tang, der sich eben an besagter Stelle befindet. Hier sammelt sich erst mal die Lebensenergie, bevor sie sich im ganzen (Gebäude)Körper verteilt. Aber wie ist es um die Lunge bestellt?

 

Wie sieht ein Innerer Mingtang idealerweise aus?

Wenn Sie wollen, stellen Sie sich mit Blick in den Raum in Ihren Inneren Mingtang und wenn Sie wollen, schließen Sie wieder mal die Augen: Was spüren Sie? Weite? Freiheit? Haben Sie das Gefühl, frei durchatmen zu können? Oder haben Sie kaum Luft zum Atmen? Ist alles erdrückend? Oder gar beklemmend? Drohen Sie fast zu ersticken? Wollen Sie diesen Platz am liebsten so schnell als möglich verlassen? Nein? Wenn sich alles gut anfühlt, dann herzlichen Glückwunsch!

Idealerweise fließt die Energie auch in diesem Bereich frisch und frei vor sich hin. Wenn man mit dem Rücken zum Eingang steht und beide Arme seitlich ausstreckt und dabei mit den Händen nichts berührt ist das schon gut. Noch besser ist es, wenn man auch darüber hinaus nochmal so viel Platz hat. Der Platz nach vorne ist auch nicht verstellt? Super! Es ist alles nicht so berauschend großzügig? Was dann?

 

Wie kann man den Platz verbessern?

Vielleicht fällt man an diesem Ort sofort über Jacken und Mäntel, weil es sich um die echte Haus- oder Wohnungstür handelt? Kann man die Jacken woanders unterbringen und nur die notwendigsten Jacken in diesem Bereich aufhängen? So dass es schon luftiger wirkt? Vielleicht lässt sich auch ein geschlossener Garderobenschrank einplanen? Vielleicht kann man den Bereich mit einer Farbe streichen, die den Raum weitet? Oder man hängt ein Bild auf, das in die Tiefe / Weite geht?

Befindet sich der energetische Eingang in einem anderen Raum, wie beispielsweise im Wohnzimmer, stellt man sich die gleichen Fragen – ob man frei durchatmen kann oder nicht? Wenn die Voraussetzungen ungünstig sind, geht es auch hier ans verbessern. Vielleicht kann man ein paar Möbel umstellen, oder eine Pflanze, die in das Blickfeld ragt woanders hin stellen?

Steht seitlich ein hoher Einrichtungsgegenstand, kann man ihn vielleicht gegen einen niedrigeren wie ein Sideboard austauschen? Ich höre schon Einwände, wie: „Das Möbelstück brauche ich, weil ich da viele Gegenstände drin habe, die woanders keinen Platz haben“. Vielleicht hilft dann als erster Schritt auch entrümpeln oder die Frage ehrlich zu beantworten, ob man das, was da drin ist, wirklich alles benötigt? Hinterher reicht vielleicht ein niedriges Teil aus. Ideal ist natürlich, wenn man an dieser Stelle komplett auf Möbel verzichten kann, so dass Einem rein gar nichts behindert.

Oder es steht kein Möbelstück im Weg, aber die Wand ist sehr nahe? Dann könnte man es auch hier mit einem Bild versuchen, dessen Motiv Weite ausstrahlt.

Wenn alles nichts hilft, kann man auch nochmal über die Wahl des energetischen Eingangs nachdenken.

 

Alles, das mehr Platz schafft, hilft! Es fühlt sich nämlich einfach herrlich an, wenn man frei durchatmen kann! Da könnte man vor Freude juchzen und fröhlich (durch den hoffentlich vorhandenen Platz) tanzen. An solchen Plätzen hält man sich gerne auf und sieht man die Welt mit fröhlicheren Augen.

 

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