Verursacht Farbe Unfälle?

29. Mai 2009 von Sonja

In Regensburg steht ein Wohn- und Geschäftshaus, Marke „grauer Betonklotz mit Flachdach“. In der DZ war es abgebildet. Zu lesen war, dass der Eigentümer, ein Maler, zusammen mit einem Freiburger Künstler ein gelb-rot-grün-violettes Farbkonzept für die Fassade entwickelt hat. Auch das war abgebildet. Nun hat die Fassade ihren nichtssagenden, trostlosen Anstrich verloren und erstrahlt in einem bunten Farbenkleid.

MieterInnen und KundInnen des Geschäfts freut`s. Aber den Herrn über das Bauen in Regensburg scheint es richtiggehend zu schmerzen. Er sagt, dass die Farbe das ästhetische Empfinden nicht nur beeinträchtigt, sondern sogar verletzt! Deshalb verlangt er, dass die Fassade wieder mit einer neutralen Farbe bepinselt wird. Er ergänzt seine Aufforderung um den Hinweis, dass Autofahrer durch das Gebäude nun so sehr abgelenkt würden, dass es öfter zu Unfällen kommen könnte.

Die verschiedenen Reaktionen zeigen, dass die gebaute Umwelt emotionale Reaktionen hervorruft, es eben nicht egal ist, wie etwas gebaut und gestaltet wird. Nun gibt es natürlich verschiedene Wege, wie man zur Farbe kommt. Ich bin dafür, (wie könnte es auch anders sein?) Feng Shui als Grundlage zu verwenden, denn dann kann man sich sicher sein, dass die Wandbemalung stimmig wirkt.

Übrigens sagt die Architektur-Psychologie, dass markante Merkmale in der Umgebung Fremden und Einheimischen die Orientierung erleichtern. Denken Sie nur daran, wie man Fremden den Weg erklärt. Ich mache das immer auch an markanten Punkten fest. Und auch wenn man die Gegend kennt, braucht man Landmarken, um sich an den Weg zu erinnern. Das klingt jetzt vielleicht nicht nachvollziehbar, aber tatsächlich trifft diese wissenschaftliche Erkenntnis zumindest auf mich zu. Wenn ich z. B. nach München – Bogenhausen fahre, dann erinnere ich mich an einer bestimmten Kreuzung an das hoch aufragende Arabella-Sheraton-Hotel. Und dann weiß ich, dass ich hier links abbiegen muss. Und weiter vorne gibt es einen kleinen Kiosk, an dem ich dann rechts abbiege. Fragen Sie mich lieber nicht nach den dazugehörigen Straßennamen. Da müsste ich passen. Auf Straßennamen achte ich nicht so richtig. Wie halten Sie es mit der Orientierung ?

Man hat festgestellt, dass das Fehlen von Orientierungspunkten Stress verursacht. Mir ginge das schon so, wenn irgend jemand in München plötzlich das genannte Hotel wegmachen würde. Da hätte ich viel mehr Stress mit der Suche nach der richtigen Abzweigung. Wenn ich bloß an diese Möglichkeit denke, beschleunigt sich mein Puls.

Orientierungspunkte sind nicht nur augenfällige Farben oder Gebäude, sondern alles, was anders ist als der Rest, irgendwie Abwechslung bietet. Das kann ein Kunstwerk genauso sein, wie eine Landschaftsform, die sich von der Umgebung abhebt. Wenn ich das mit Feng Shui vergleiche, dann sehe ich da eine Parallele zwischen Architektur-Psychologie und Feng Shui. Im Feng Shui begründet man die Notwendigkeit von herausragenden Merkmalen nur anders. Hier spricht man von etas, das die Energie hält. Die Orientierungspunkte dienen als Energiebremse bzw. -sammelstelle, denn sie ziehen die Aufmerksamkeit auf sich, so dass sich der Blick nicht verliert und damit auch nicht die Energie. Schließlich folgt Energie der Aufmerksamkeit. Deshalb ist es wichtig, die Umgebung (z. B. Garten, Räume) ausgewogen und abwechslungsreich zu gestalten (z. B. unter den Aspekten Yinund Yang, 5 Elemente), um der Energie immer wieder Anlass zu geben, zu verweilen. Man lädt sozusagen die Energie ein, Halt zu machen und sich von dieser Haltestelle aus wieder zu verteilen.

Quelle: Deggendorfer Zeitung vom 14.05.2009, Nr. 110, S. 11

Die Essensretter

26. Mai 2009 von Sonja

Zur Abwechslung einmal nichts über Feng Shui, sondern etwas zum gesund genießen. Wer schon immer wissen wollte, ob Hefeextrakt mit Geschmacksverstärker identisch ist oder wieviel Uran sein Mineralwasser enthält  findet die Antworten und noch viel mehr auf der Seite von foodwatch .

Ein Rezept gegen das Aufschieben

18. April 2009 von Sonja

Ich wette, Sie haben das schon mal erlebt. Man soll eine bestimmte Arbeit erledigen und kommt einfach nicht in die Gänge. Es fallen einem tausend Dinge ein, die man schnell vorher noch erledigen könnten, von denen man sich nur zu gern ablenken lässt. Immer wieder schiebt man das Anfangen hinaus. Und dann ist man frustriert, weil man den ganzen Tag gewerkelt, aber kein vorzeigbares Ergebnis hat. Man fragt sich vielleicht: „Was habe ich eigentlich den ganzen Tag gemacht?“ Und mit jedem Tag, an dem man die Arbeit aufschiebt, nehmen Druck, schlechtes Gewissen, Schuldgefühle und vielleicht sogar die Angst, nicht mehr genügend Zeit für die Erledigung zu haben, zu.

Und so vergeht Tag um Tag, an dem man die wirklich wichtigen oder auch nur unangenehmen Angelegenheiten nicht in Angriff nimmt. Dabei gibt es eine relativ einfache Methode, sich selber zu motivieren: Die Sprache! Denken Sie einmal an so eine aufgeschobene Arbeit. Ich wette, diese Sätze beginnen mit: „Ich muss…“.

Und durch dieses „muss“ ist schon der Wurm drin, denn damit schalten wir automatisch auf Abwehr. Und wenn man sich gegen etwas wehrt, wird es anstrengend. Betrachten wir die Abwehr genauer. Ein Blick in das Duden Herkunftswörterbuch zeigt, dass Abwehr „sich wehren“ und „erfolgreich abwenden, vereiteln“ beinhaltet. Und sogar „warnen“ ist darin enthalten, also „sich vorsehen“! Man wehrt sich also gegen etwas, das man nicht will und versucht es zu vereiteln (den Anfang? das Ergebnis?). Das „muss“ bringt uns in eine „Achtung! Sieh dich vor“ – Position. Das alles hat irgendwie auch etwas mit Gefahr zu tun. Und wenn man glaubt, in Gefahr zu sein, richtet man seine ganze Aufmerksamkeit auf den bedrohlichen Zustand, um ihn erfolgreich abzuwehren. Was bleibt dann noch an Kraft und Energie für das Anfangen mit der Arbeit übrig? Genau! Ziemlich wenig. Jetzt könnte jemand sagen, dass von so einer lästigen Aufgabe mit Sicherheit keine Gefahr ausgeht. Das sagt Ihnen Ihr Verstand. Aber unser Gehirn arbeitet nun mal anders. Das klingt unglaublich? Glauben Sie mir einfach, dass es so ist. Soviel dazu.

Je nachdem, wie man etwas ausdrückt, verändert sich auch die Motivation, weil es sich anders anfühlt. Probieren wir es an zwei Beispielen aus. Lesen Sie die folgenden Texte aufmerksam durch und hören Sie in sich hinein, was sich wie anfühlt.

Privat-Beispiel: „Ich muss noch die Wohnung aufräumen und putzen.“ Und wie fühlt sich das im Vergleich dazu an? „Ich will eine saubere und aufgeräumte Wohnung, in der ich mich wohlfühle. In der die Energie frei fließt. :-) Was kann ich dafür tun?“

Business-Beispiel: „Ich muss den Bericht noch fertig machen.“ Und wie fühlt sich das im Vergleich dazu an? „Ich werde entsprechend der zeitlichen Möglichkeiten einen guten Bericht abliefern. Wie kann ich das erreichen?“

Was fühlt sich besser an? Ich wette, (heute bin ich scheinbar in Wettlaune), die zweite Äußerung. Wie kann man also eine „Muss“-Aufgabe in eine freundlich klingende, motivierende Aufgabe umformulieren? Es geht in drei Schritten: Man fasst erstens zuerst ein Ziel ins Auge und gibt sich dann zweitens auf die zielführende Frage, was man dafür tun kann, drittens eine Antwort. Und so landet man mit der Frage, was man für das Ziel tun kann, bei der Frage nach dem nächsten konkreten Schritt und damit schließt sich der Kreis zum System „Wie ich die Dinge geregelt kriege„.

Für den Fall, dass Sie es gleich ausprobieren wollen. Wie geht es Ihnen damit?

Licht-Vorräte anlegen

25. März 2009 von Sonja

Wie steht es in Zukunft um Ihr Licht? Ich sage es gleich: Ich bin eine Befürworterin der Glühbirnen. Dafür verzichte ich schon immer großzügig auf jeden Stand-by-Modus. Nachdem das Verbot der Glühbirnen jetzt amtlich ist (bereits am 01. September d. J. werden 100 Watt und mehr und alle Birnen mit Milchglas verboten) werde ich heute einmal nicht die Elektrosmog-Frage erörtern, sondern einige andere Aspekte beleuchten, die mit der Energiesparlampe zusammen hängen.

Die verlorengegange Kultur. So habe ich das Verschwinden der Glühbirne noch nicht betrachtet. In „Capriccio“, einer Kultursendung des Bayerischen Fernsehens, wurde die Glühbirne zum Kulturgut ernannt. Lichtdesigner bewerten das Verschwinden der Glühbirne offensichtlich als Verfall unserer Kultur. Die Objekte und künstlerischen Installationen wirken eben mit der Glühbirne anders als mit dem Design und dem Licht der Energiesparlampe. Das war jetzt nur ein Nebenschauplatz. Jetzt zu anderen wichtigen Überlegungen, die mir unter den Nägeln brennen:

Die Energiesparlampe (ESL) enthält Quecksilber! Quecksilber gilt als das giftigste, nicht-radioaktive Element (ob das stimmt, weiß ich nicht). Vielleicht sollte ich gelegentlich meinen Schwib-Schwager fragen, der Chemiker ist? Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Hg unter 3 Millionen giftigen Substanden an sechster Stelle stehen soll. Die UN und die EU planen ein Verbot von Quecksilber. Nur für ESL soll es Ausnahmen geben. Was nun? Ist Hg giftig oder nicht? Wenn es sogar verboten werden soll, warum dann diese Ausnahme? Wieder zurück zu ESL. Wenn diese Lampe zerbricht, dann sollte der Quecksilberdampf nicht eingeatmet werdern. Haben Sie schon eine Atemschutzmaske zu Hause? Und die zerbrochenen Teile sollten zum persönlichen Schutz zusammengekehrt und nicht aufgesaugt werden. Das Ganze – auch wennn nicht zerbrochen - muss als Sondermüll entsorgt werden. Die ESL gehören auf keinen Fall in den Restmüll! Kennen Sie jemanden, der sich dran hält? Der das überhaupt weiß??? Hören Sie sich doch einmal um. Da werden Ihnen Augen und Ohren aufgehen.

ESL flimmern. Vielleicht haben Sie gelesen, dass die neue Generation der ESL nicht mehr flimmern würde. Die Lampen flimmern trotzdem. Man muss sich das so vorstellen, dass das Gas in der Röhre dauernd an- und ausgeht. Damit das Auge das Flimmern, das dadurch entsteht, nicht sieht, hat man die Frequenz, mit der die Beleuchtung an- und ausgeht, einfach erhöht. So sieht es zwar das Auge nicht mehr bewusst, aber das vegetative Nervensystem nimmt es trotzdem wahr. In der Medizin gilt dieses Flimmern als Stressfaktor. Kommt da also politisch verordneter Stress auf uns zu?

Die ESL leuchten mit mehr Blauanteilen als die Glühbirnen. Und jetzt passen Sie auf! Man hat festgestellt, dass die Menschen im Durchschnitt um 3 Grad stärker einheizen, um das Kältegefühl, das durch die Blauanteile entsteht, zu kompensieren. Wie war das gleich wieder mit dem Energiesparen mit Hilfe der ESL? Ich habe gehört, dass die ESL deshalb zur Pflicht werden, weil damit Energie gespart werden soll. Ach ja! Vermutlich verwechsle ich da Stromsparen mit Heizenergie sparen. Wenn man Strom spart kann man ruhig mehr Heizenergie verbrauchen.

Die Farblichtverteilung der ESL ist ungünstiger als die der Glühbirne. Der hohe Blaulichtanteil gaukelt dem Menschen auch abends vor, dass es noch Tag ist. Die Glühbirne enthält dagegen wie das natürliche Abendlicht, mehr Rotanteile. Das veranlasst den Körper dazu, die Körperfunktionen abends auf Schlafenszeit umzuschalten.

Lt. Öko-Test befürchten MedizinerInnen bei mehr Blauanteilen im Licht offensichtlich, dass die nächtliche Melatonin-Produktion nicht so richtig in die Gänge kommen könnte, weil dem Körper gesagt wird: „Es ist Tag“. Welche Wirkungen der Blauanteil möglicherweise auf den Menschen haben könnte, weiß man noch nicht. Hier steckt die Forschung noch in den Kinderschuhen.

Wer braucht heutzutage schon noch Melatonin? Melatonin ist u. a. zuständig für den Schlaf- und Wachrhythmus und für die Bekämpfung freier Radikale im Körper. Melatonin ist der stärkste freie Radikalenfänger, Vitamin C und E sind nichts dagegen. Die aggressiven Moleküle können Zellen entarten lasssen. Das ist, wie wenn sich eine Meute hungriger Kampfhunde auf einen Menschen stürzen würde. Die Kampfhunde (die Radikale) stürzen sich auf den Menschen und beißen ein gesundes Stück Fleisch heraus. Der Hund ist satt, der Mensch hat ein Problem. Deshalb braucht man Radikalenfänger, um die aggressiven Moleküle in harmlose Teilchen umzuwandeln.

Weiter heißt es, dass die ESL beliebig oft an- und ausgeschaltet werden könnten, ohne dass sie dabei kaputt gingen. Die Technik wäre jetzt schon so weit, dass es den Lampen nichts mehr ausmachen würde, wenn sie oft geschaltet werden. Lesen Sie dazu folgendes Beispiel aus der Praxis und bilden Sie sich selbst ein Urteil: Einer meiner Kunden, ein Zahnarzt, hat mir folgendes erzählt: Im Treppenhaus des Gebäudes, in dem sich seine Praxis befindet, gibt es kein natürliches Tageslicht. Um dort Energiekosten zu sparen wurden ESL eingesetzt. Ab diesem Tag war es immer ziemlich duster, obwohl die gleiche Watt-Zahl verwendet worden war. Und es hat auch immer ziemlich lange gedauert, bis es heller geworden ist. Da mit der Praxis viel Publikumsverkehr im Treppenhaus ist, wird die Beleuchtung oft eingeschaltet. Die Leuchtmittel waren so oft kaputt, dass überhaupt kein Spareffekt entstanden ist, weil immer für teuren Nachschub an Lampen gesorgt werden musste. Deshalb hat sich die Hausgemeinschaft dazu entschlossen, wieder Glühbirnen einzuschrauben.

Es gäbe noch vieles zu überlegen. Wer sich näher für dieses Thema interessiert kann vieles dazu in der Zeitschrift „Öko-Test: Ratgeber Bauen, Wohnen und Renovieren Nr. N 0903″ nachlesen.

Wie ich damit umgehe? Ich schaffe uns einen Riesen-Vorrat an Glühbirnen an. Wir haben aus Überzeugung keine einzige ESL.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Energiesparlampen gemacht? Und was mich noch mehr interessiert: Welche Erfahrungen haben Sie mit dem richtigen Entsorgen der kaputten ESL gemacht?

Zeit und Geld sparen

15. März 2009 von Sonja

Tatort: Ein Wirtshaus in Oberpöring. (Wo??? Der nächst größere bekannte Ort ist Dingolfing – BMW-Werk). Zeit: Letzte Woche. Anlass: Ein Vortrag zum Thema „Feng Shui – Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden“ auf Einladung der Landfrauen. Ich frage: „Was haben Sie schon alles versucht, um sich zu Hause wohler zu fühlen?“ Die Frauen stellen sich ihr Haus vor, fangen an zu grübeln und antworten: „Wände neu streichen, neue Wandfarbe, aufräumen, Möbel umstellen, neue Vorhänge, neue Dekoration, Umbau (das wurde tatsächlich gesagt!)…“

Alles in allem keine ungewöhnlichen Sachen. Und damit haben die Frauen, ohne es zu wissen, Feng-Shui-Maßnahmen umgesetzt. Meine nächste Frage lautete: „Sind Sie mit dem Ergebnis immer zufrieden?“ Und wie nicht anders zu erwarten, haben einige Frauen diese Frage verneint. War also die ganze Mühe, die man sich gemacht hat, umsonst? Hat man umsonst Zeit und Geld investiert?

Es ist schade, wenn man hinterher von seinen Mühen enttäuscht ist. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man lebt mit dieser unbefriedigenden Situation oder man investiert erneut Zeit und Geld und hofft, dass es beim zweiten Anlauf besser passt.

Will man auf das Risiko verzichten, mit „Versuch und Irrtum“ Fehlgriffe zu tun, kann man die Entscheidungen auf die Füße von Feng Shui stellen. Jetzt wird sich vielleicht jemand fragen: „Wieso brauche ich Feng Shui, wenn das doch dieselben Maßnahmen sind? Warum soll das Ergebnis mit Feng Shui besser sein?“ Der Unterschied besteht in der Methode, wie man Farben, Stoffe, Sitzplätze usw. optimal auswählt. Denn das alles und noch viel mehr kann man mit Feng Shui berechnen. An Hand der Berechnungen bekommt man konkrete Empfehlungen wie: An diese Wand passt eine gelbe Farbe, an diese rot, alternativ kann es auch ein rotes Bild im Erde-Format sein. Sie können das aufhängen, das ich im Flur gesehen habe… Um diesen Yin-Überhang auszugleichen wäre eine schlanke, nach oben strebnede Pflanze gut geeignet. Am besten in einem schlanken, aufwärtsstrebenden Pflanztopf… Damit Sie sich am Esstisch wohler fühlen, probieren Sie den Platz am kurzen Ende des Tisches aus. Dann blicken Sie zwar in eine ungünstige Richtung, diese Herausforderung können Sie aber meistern, indem Sie einen grünen Gegenstand (z. B. Bild, Pflanze) in der Blickrichtung anbringen. Das reduzeirt die ungünstige Energie der Himmelsrichtung und stärkt gleichzeitig Ihre Elemente… Dieses Bild wirkt aggressiv. Idealerweise trennen Sie sich davon… Um zwischen den beiden Räumen ein Zusammengehörigkeitsgefühl herzustellen, streichen Sie die orange Farbe am besten um die Ecke… Um den ungünstigen Dauer-Einfluss der Fliegenden Sterne zu reduzieren, brauchen Sie dauerhaft Metall (z. B. Metall-Wand-Farbe, Möbel aus Metall oder je nach Situation einen kleinen Metall-Gegenstand wie ein Newton-Pendel)…

Mit Hilfe von Feng Shui wirken die Maßnahmen seltsamerweise stimmig. Da wundere ich mich selber immer wieder. Um das Optimale aus einem Raum heruszuholen, ist Feng Shui ganz schön hilfreich. Und das Geld, das man in eine Beratung investiert, macht sich bezahlt, weil man das Ergebnis genießt. Man holt das auch schnell wieder raus, weil man mit den Maßnahmen richtig liegt.  Und von einem Feng-Shui-Konzept hat man lange was, weil man das auch für spätere Veränderungen nutzen kann. Man wird ja immer wieder mal neu streichen, andere Bilder aufhängen oder neue Kissenbezüge kaufen. Und dann weiß man auf Anhieb, was sich gut anfühlt. Das Geld, das man damit spart, weil man Fehlgriffe vermeidet, kann man dann entweder gut anlegen oder sich dafür etwas Schönes gönnen. Und die Zeit, die man gewinnt, lässt sich auch irgendwie füllen. Da fällt Ihnen bestimmt was ein, was Sie mit dieser Zeit anstellen können, oder?

Räume bereichern

2. März 2009 von Sonja

Nachdem unser schnuckeliges, kleines Fernsehgerät dabei war, den Trafo-Geist aufzugeben, haben wir uns entschlossen, der Wirtschaftskrise entgegenzuwirken und einen neuen Fernseher zu kaufen. Dieser sollte ein klein wenig größer sein als der bisherige. Wir sind also in verschiedene Elektrofachmärkte marschiert, haben geguckt, den Fachberatern zugehört und ein Gerät gekauft.

Der neue, etwas größere Fernseher passt wegen seiner neuen „Dimensionen“ nicht mehr an den alten Platz. Erfreulicherweise besitzen wir ein sehr flexibles Möbelsystem. Also mehrere Tage nachgedacht, uns vorgestellt, wie es aussehen könnte, Meterstab genommen, ausgemessen, Möbel umgestellt (ist eine gute Möglichkeit, um Energien wieder einmal in Bewegung zu bringen) und den Fernseher aufgestellt. Und damit ergab sich aus Feng-Shui-Sicht eine Veränderung des Energieflusses.

Bisher diente der Fernseher nämlich als Blickfang in einer Tür-Fenster-Linie (nicht dass sie glauben, das alte Gerät hätte das Wohnzimmer dominiert. Nein! Bei einer Bildschirmdiagonalen von 41 cm ist dieses Risiko sehr gering). Daneben stand eine buschige Pflanze, von der wir uns trennen wollten. Nachdem der Fernseher weg ist, hat die Pflanze einen neuen Job: sie dient als Blickfang. Ihre Aufgabe ist es, der Energie Halt zu geben, damit sie nicht schnurstracks durchs Fenster abfließt. Als ich das gesehen habe, hörte ich in meinem Kopf meine Feng-Shui-Stimme sagen: „Diese Pflanze brauchen wir.“ Jetzt werden wir sie durch eine andere Pflanze ersetzen.

Mit so einfachen Mitteln wie einer Pflanze am richtigen Platz lässt sich Feng Shui umsetzen. Und um Energie zu bewegen, reicht es auch schon mal aus, den Frühjahrsputz (es darf natürlich auch der Sommer-, Herbst- oder Winterputz sein) als Anlass zu nehmen, um Möbel von der Wand weg zu rücken, zu gucken, was sich dahinter so alles angesammelt hat und dann weder zurück zu stellen. Man hat damit nicht nur die Möbel, sondern auch die Energie bewegt. Das ist hinterher so befriedigend wie wenn man den Keller aufgeräumt hat.

Als Energiebremse in einer Energie-Durchzugs-Linie dient alles, was diesen Zweck erfüllt. Es braucht nichts Spezielles dafür gekauft werden. Oft reicht es, wenn man irgendetwas, das man sowieso besitzt, woanders platziert. Mit diesen Mitteln, die dem Auge und damit der Energie Halt bieten, bleibt Energie im Raum, Energie, die den Menschen unterstützt. Mit welchen Mitteln reichern Sie Ihre Räume an?

Übrigens hat die Wissenschaft festgestellt, dass man draußen solche Orientierungspunkte, die dem Auge Halt geben (z. B. Kunstwerke, Bäume, Farbe, markante Details), braucht, um sich wohlzufühlen. Mit Hilfe von auffälligen Details wird ein eintöniger Raum lebendig, interessant und wohltuend. Und wenn das für draußen gilt, nehme ich mir die Freiheit, zu behaupten, dass das auch für drinnen gilt. In die Sprache von Feng Shui übersetzt: Eine nicht unterbrochene Tür-Fenster-Linie bietet keine Abwechslung. Mit Blickfängern bietet man dem Auge Halt, macht diesen Teil des Raumes interessanter und bremst damit die Energie. Dann flutscht diese nicht auf und davon, sondern bleibt im Raum, wovon der Mensch profitiert.

Mit was halten Sie Energie fest?

Erfolgreich lernen am richtigen Platz

19. Februar 2009 von Sonja

Die Fachhochschule Deggendorf erlebt regen Zuspruch und platzt deshalb aus allen Nähten. Was liegt da näher, als die Gunst der Stunde zu nutzen und auf dem freigewordenen Nachbargrundstück eine Erweiterung zu bauen? So weit, so gut. Nur…

Auf dem besagten Grundstück stand bisher der städtische Schlachthof. Der wurde wegen roter Zahlen, anderen Schwierigkeiten und neuer EU-Vorschriften vor Kurzem geschlossen. Das ist es aber nicht alleine, was mich nachdenklich stimmt.

Ich habe noch ein anderes Bild im Kopf: Ein LKW fährt auf den Schlachthof ein. Der LKW-Fahrer treibt die verängstigt brüllenden Lämmer, Kühe, Schweine und Pferde aus dem LKW in den Schlachthof. Der Metzger greift sich das erste quiekende Schwein. Er setzt den Schuss-Bolzen an und drückt ab. Das Tier zappelt und zittert ein letztes Mal. Die Reise endet hier für das Tier, wie könnte es anders sein, tödlich. Der Metzger nimmt ein Messer. Er schneidet dem Schwein den Hals auf. Blut strömt heraus. Das ist es also, was hier passiert: Schmerz, Leid, Angst, Blut, das in Strömen fließt, Todesschreie und Todeskampf.

Und dann fällt mir die Geschichte vom Palazzo Dario in Venedig ein: Die BesitzerInnen geraten auffällig oft in finanzielle Schwierigkeiten, sind in Skandale verwickelt und sie oder ihre Angehörigen sterben auffällig früh, nachdem sie den Palazzo gekauft haben.

Halten wir an dieser Stelle also mal die Parallelen fest: Schlachthof entspricht Schmerz und Tod auf der einen Seite (wie beim Palazzo Dario) und finanziellen Schwierigkeiten auf der anderen Seite (wie beim Palazzo Dario). Und halten wir an dieser Stelle auch noch mal fest: Auf diese Grundfesten baut die FH ihre Erweiterung.

Wie wird wohl die Zukunft der FH aussehen? Bisher war sie sehr erfolgreich. In den Hochschul-Rankings belege sie lt. DZ regelmäßig Plätze weit vorne. Vielleicht gibt es in Zukunft ja Unterschiede zwischen den Lehrstühlen? Zwischen denen im alten Gebäude gegenüber denen im neuen Gebäude? Oder vielleicht haben die Verantwortlichen klammheimlich eine Erdheilung machen lasssen? Oder vielleicht wird das alles ganz harmlos? In ein paar Jahren wissen wir mehr. Ich werde das im Auge behalten.

Es besteht noch Hoffnung! Nicht lesen!

8. Februar 2009 von Sonja

Diese Meldung möchte ich Ihnen nicht vorenthalten! In Frankreich muss scheinbar ein Mobilfunkbetreiber per Gerichtsurteil seine Antenne wegen eines „hypothetischen“ gesundheitlichen Risikos wieder abbauen.

Das Glücks-Rezept für ein Unglückshaus

6. Februar 2009 von Sonja

Vielleicht finden Sie es schrullig, wenn man sagt, dass die Geschichte eines Hauses den Menschen beeinflussen könnte? Das geht mir manchmal auch so. Allerdings schmökere ich gerade in einem Reiseführer über Venedig. Und was lesen meine Äuglein da? Eine Geschichte, die mir zu denken gibt. Stellen Sie sich vor, Sie leben…

…im 15. Jahrhundert in Venedig. Ihr Nachbar Giovanni Dario baut nebenan seinen Palazzo. Die Familie zieht ein. Darios entzückende Tochter Marietta heiratet einen Mann. Sie lebt mit Mann, Maus und Kind im Palazzo. Es dauert nicht lange, da ist der Ehemann wirtschaftlich ruiniert. Und als ob das noch nicht genügen würde, wird er auch noch erstochen. Marietta begeht daraufhin Selbstmord. Und auch der Sohn gelangt in einen Hinterhalt und bereits 150 Jahre später existiert die Familie nicht mehr.

Die Erben verkaufen den Palazzo an einen armenischen Schmuckhändler, der in seinem neuen Haus in Geldschwierigkeiten gerät. Deshalb wechselt der Palast wieder einmal den Besitzer: Rawdon Brown. Der überschätzt sich finanziell und begeht Selbstmord. Und wieder ein neuer Besitzer: Der Dichter Henri de Regnier. Zur Abwechslung wird diesmal nurz nach dem Kauf weder gemeuchelt, noch Selbstmord begangen. Nein! De Regnier erkrankt an einer Infektion und stirbt daran. Dann ist der Amerikaner Charles Briggs als Besitzer an der Reihe. Es muss aus Venedig fliehen. Sein Liebhaber  begeht in Mexiko Selbstmord.

Als nächster Kandidat will der Tenor Mario del Monaco den Palazzo 1964 kaufen. Während der Kaufverhandlungen erleidet er einen Verkehrsunfall, der ihn noch lange behindert. Aus dem Kauf wird dann erst mal nichts. Als Nächster versucht der Conte Giordano della Lanze in dem Palazzo sein Glück. Er lebt mit seinem Lebensgefährten imPalazzo. Der erschlägt ihn mit einer Vase. Der Lebensgefährte flieht und wird in London ermordet. Noch einer, der sein Glück in dem Haus sucht: Kit Lambert, Manager der Rockband „The Who“. Kurz nach dem Kauf stürzt er in London eine Treppe hinunter. Tot. Mit 45 Jahren. Eine andere Version sagt: Er stirbt an einem Gehirnödem. Egal. Tot ist tot. Achtziger Jahre. Der venezianische Geschäftsmann Fabrizio Ferrari meint, ihn kann nichts erschüttern und kauft den Palazzo.  Er zieht mit seiner Schwester ein. Ferrari erlebt ein wirtschaftliches Fiasko und seine Schwester stirbt bei einem Verkehrsunfall.

Dann glaubt der Investor Raul Gardini, dass ihm das Haus nichts anhaben kann. Und was passiert ihm als Eigentümer? Finanziell schwierige Zeiten brechen an und er ist in Finanzskandale verwickelt. Als Ausweg sieht er – es wird schon fast langweilig – Selbstmord.

Dann war erst mal Ruhe… Weil den Palazzo keiner mehr haben wollte. Ts, ts. Ich verstehe gar nicht, warum? Und nun gehört der Palazzo einem amerikanischen Großkonzern. Ob das der Auslöser für die weltweit aktuelle Finanzkrise war, die von Amerika ausgegangen ist?

Und nun frage ich mich: Nur mal angenommen, Sie hätten die Chance, diesen Palazzo zu kaufen oder Sie würden ihn geschenkt bekommen. Was würden Sie tun? Ich hätte ein Grummeln im Bauch. Auch wenn man darüber rätseln könnte, warum die BesitzerInnen reihenweise Pech hatten. Sicher ist: Wenn man die Geschichte dieses Hauses liest, könnte man den Eindruck bekommen, es wäre überaus vernünftig, sich mit derVergangenheit des Hauses zu beschäftigen, bevor man sich so was antut.

Ach ja, bevor ich es vergesse: Hier ist noch das Glücks-Rezept. Vielleicht hätte einer der Eigentümer ja mal in den Canal Grande fallen sollen? Die Legende sagt, dass das Glück bringen soll.

Quellen: Baedeker-Reiseführer Venedig, Wikipedia

Adventskalender, 24. Dezember

24. Dezember 2008 von Sonja

Ich wünsche Ihnen für die Zukunft, dass Ihnen das gelingen wird, was Sie sich vorstellen. Glückliche Feiertage und dass Sie unterstützende Menschen um sich herum versammeln. Schöne, erholsame Tage!

Das Leben zeigt sich dir von seiner besten Seite. Sieh hin und höre auf das Wissen in dir. Was immer dein Weg sein wird, es wird dir gelingen!