Weiter geht es mit der Grundstücksbesichtigung.
Was spricht für das Grundstück? Auf alle Fälle mal die nahezu rechteckige Form. Der energetischer Eingang ist zur Straße hin möglich, d.h., es bewegt sich was. Im übertragenen Sinn bedeuet dass, dass Energie vorbeifließt, so dass man Chancen und Gelegenheiten, die das Leben bringt, sieht und ergreifen kann. Allerdings ist die Straßenseite gleichzeitig die Südwest-/Westseite, so dass man zum Kaffeetrinken aufgrund der geringen Größe des Grundstücks fast auf der Straße sitzt. Das muss man für sich entscheiden, ob man das will. Gegenüber auf der anderen Straßenseite ist eine (noch?) nicht bebaute Wiese, bevor die anderen Häuser in der Blickrichtung auftauchen. Der Blick ist damit, wenn man aus dem Eingang hinausschaut in jede Richtung einigermaßen frei. Es gibt kaum Elektrosmog. Man könnte auf dem Grundstück ein West-Gruppen-Haus bauen, so dass die zukünftigen BewohnerInnen und das Haus in diesem Sinne schon mal übereinstimmen. (So wie Menschen zur Ost- oder Westgruppe gehören, gehören auch die Häuser zu einer der beiden Gruppen). Weil das Grundstück so klein ist, könnte man das Haus relativ mittig aufstellen. Die Geschichte des Grundstücks: Eine landwirtschaftliche Nutzfläche, also weder Friedhof, noch ehemalige Müllhalde, noch…
Was spricht gegen das Grundstück? Die winzige Parzelle. Wenn das Nachbargrundstück mal bebaut ist, klebt man förmlich mit der Süd-/ Süd-West-Seite aufeinander. Da könnte man sich nicht nur selber eingequetscht fühlen. Das bisher unbebaute Nachbargrundstück auf der Rückseite des Grundstücks fällt nach hinten ab. Das müsste man auf dem Grundstück alle Fälle stabilisieren.
Fazit: Wenn nichts besseres kommt, dann kann man dieses Grundstück nehmen. Trotzdem sollte man ein Grundstück, das in Frage kommt, noch öfter zu verschiedenen Tageszeiten und Wetterbedingungen besuchen, um sich mit ihm vertraut zu machen, die Umgebung kennen zu lernen und auf Geräusche zu hören.
Tags: Grundstück, Haus bauen