Zeit und Geld sparen

By Sonja

Tatort: Ein Wirtshaus in Oberpöring. (Wo??? Der nächst größere bekannte Ort ist Dingolfing – BMW-Werk). Zeit: Letzte Woche. Anlass: Ein Vortrag zum Thema „Feng Shui – Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden“ auf Einladung der Landfrauen. Ich frage: „Was haben Sie schon alles versucht, um sich zu Hause wohler zu fühlen?“ Die Frauen stellen sich ihr Haus vor, fangen an zu grübeln und antworten: „Wände neu streichen, neue Wandfarbe, aufräumen, Möbel umstellen, neue Vorhänge, neue Dekoration, Umbau (das wurde tatsächlich gesagt!)…“

Alles in allem keine ungewöhnlichen Sachen. Und damit haben die Frauen, ohne es zu wissen, Feng-Shui-Maßnahmen umgesetzt. Meine nächste Frage lautete: „Sind Sie mit dem Ergebnis immer zufrieden?“ Und wie nicht anders zu erwarten, haben einige Frauen diese Frage verneint. War also die ganze Mühe, die man sich gemacht hat, umsonst? Hat man umsonst Zeit und Geld investiert?

Es ist schade, wenn man hinterher von seinen Mühen enttäuscht ist. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man lebt mit dieser unbefriedigenden Situation oder man investiert erneut Zeit und Geld und hofft, dass es beim zweiten Anlauf besser passt.

Will man auf das Risiko verzichten, mit „Versuch und Irrtum“ Fehlgriffe zu tun, kann man die Entscheidungen auf die Füße von Feng Shui stellen. Jetzt wird sich vielleicht jemand fragen: „Wieso brauche ich Feng Shui, wenn das doch dieselben Maßnahmen sind? Warum soll das Ergebnis mit Feng Shui besser sein?“ Der Unterschied besteht in der Methode, wie man Farben, Stoffe, Sitzplätze usw. optimal auswählt. Denn das alles und noch viel mehr kann man mit Feng Shui berechnen. An Hand der Berechnungen bekommt man konkrete Empfehlungen wie: An diese Wand passt eine gelbe Farbe, an diese rot, alternativ kann es auch ein rotes Bild im Erde-Format sein. Sie können das aufhängen, das ich im Flur gesehen habe… Um diesen Yin-Überhang auszugleichen wäre eine schlanke, nach oben strebnede Pflanze gut geeignet. Am besten in einem schlanken, aufwärtsstrebenden Pflanztopf… Damit Sie sich am Esstisch wohler fühlen, probieren Sie den Platz am kurzen Ende des Tisches aus. Dann blicken Sie zwar in eine ungünstige Richtung, diese Herausforderung können Sie aber meistern, indem Sie einen grünen Gegenstand (z. B. Bild, Pflanze) in der Blickrichtung anbringen. Das reduzeirt die ungünstige Energie der Himmelsrichtung und stärkt gleichzeitig Ihre Elemente… Dieses Bild wirkt aggressiv. Idealerweise trennen Sie sich davon… Um zwischen den beiden Räumen ein Zusammengehörigkeitsgefühl herzustellen, streichen Sie die orange Farbe am besten um die Ecke… Um den ungünstigen Dauer-Einfluss der Fliegenden Sterne zu reduzieren, brauchen Sie dauerhaft Metall (z. B. Metall-Wand-Farbe, Möbel aus Metall oder je nach Situation einen kleinen Metall-Gegenstand wie ein Newton-Pendel)…

Mit Hilfe von Feng Shui wirken die Maßnahmen seltsamerweise stimmig. Da wundere ich mich selber immer wieder. Um das Optimale aus einem Raum heruszuholen, ist Feng Shui ganz schön hilfreich. Und das Geld, das man in eine Beratung investiert, macht sich bezahlt, weil man das Ergebnis genießt. Man holt das auch schnell wieder raus, weil man mit den Maßnahmen richtig liegt.  Und von einem Feng-Shui-Konzept hat man lange was, weil man das auch für spätere Veränderungen nutzen kann. Man wird ja immer wieder mal neu streichen, andere Bilder aufhängen oder neue Kissenbezüge kaufen. Und dann weiß man auf Anhieb, was sich gut anfühlt. Das Geld, das man damit spart, weil man Fehlgriffe vermeidet, kann man dann entweder gut anlegen oder sich dafür etwas Schönes gönnen. Und die Zeit, die man gewinnt, lässt sich auch irgendwie füllen. Da fällt Ihnen bestimmt was ein, was Sie mit dieser Zeit anstellen können, oder?

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