Wenn es mit der Beziehung Probleme gibt

By Sonja

Träumen Sie manchmal davon, wie schön eine Partnerschaft sein könnte, während Sie Feng-Shui-Bücher lesen? Vielleicht haben Sie schon von derm „Beziehungs-Tipp“ gehört, die „Beziehungs-Ecke“ mit einem Symbol zu aktivieren. Dann stellt man seine Rosen dort auf und hofft… und wartet… und hofft… und wartet… Ich werde Ihnen jetzt ein Beispiel zeigen, das es Ihnen ermöglicht, sich vorzustellen, wie erfolgreich ein Blick auf die Gesamtsituation ist.

Die Ausgangssituation: Ein Paar mit Kind lebt seit einigen Jahren im eigenen Haus. Alle Familienmitglieder und das Haus gehören zur Ost-Gruppe. Betrachtet man die günstigen Himmelsrichtungen, liegen diese im Norden, Osten, Südosten und Süden.

Der Südwesten, der nach dem Kompass-Bagua für Beziehungen steht, ist vollständig vorhanden und energetisch soweit in Ordnung. Die durch die Tür-Tür-Linie hervorgerufene Energie-Durchzug sorgt dafür, dass es dem SW an Energie mangelt. Das können Sie sich wie bei einem ICE-Zug vorstellen. Angenommen, Sie stehen an einem Bahnhof, wo er keinen Halt hat. Sie sehen ihn kommen. Er rauscht an ihnen vorbei. Er hält nicht, lässt keine Menschen (also im übertragenen Sinne Energie) aussteigen. Und Energien – Menschen – würden sich nach dem Aussteigen verteilen, was aber nicht geht, weil sie ja nicht aussteigen konnten. Dieser Durch-Zug ist z. B. mit einem Teppich mit Querstreifen zu bremsen.

Die Mitte des Hauses , das „Herz“, ist problematisch. Die Mitte bestimmt die Energien des Hauses. Sie ist hier durch eine Wand genau in der Mitte getrennt. Das bedeutet, dass mitten durch das Herz eine Trennwand geht. Die Wand lässt sich nicht einreißen. Deshalb nehmen wir uns die Freiheit und sagen, dass die Mitte auf einer Seite der Wand ist. Es wird eine Ersatzmitte geschaffen und diese entsprechend gestaltet (z. B. Farbe, Hochzeitsphoto). Die Mitte ist zwar dann kleiner, aber nicht mehr getrennt. Genauso verfahren wir als Ausgleich für die räumlich ungünstige Struktur der Mitte im Erdgeschoss, mit der Mitte im ersten Stock.

Da in der Mitte auch noch der ungünstige Fliegende Stern für Streit einfliegt, ist es wichtig, diesen ebenfalls zu schwächen. Dafür ist die Feuerfarbe rosa geeignet, die gleichzeitig die Erde der Mitte nährt. Außerdem wird sie in der Farbpsychologie als Farbe der Liebe und Sanftheit beschrieben. Man hat festgestellt, dass Rosa besänftigt. Es führt zur Ausschüttung von Adrenalin senkenden Hormonen.

Die Rückendeckung für innerfamiliären Zusammenhalt war im Haus durch eine Treppe, Türen und Fenster geschwächt. Hier ist es sinnvoll, z. B. ein Berg-Bild von einem gemeinsamen Ausflug in die Berge aufzuhängen, um dem Rücken Gewicht und Stabilität zu verleihen, im übertragenen Sinne sichere Unterstützung durch Familienmitglieder. Manchmal kann man auch eine stabilisierende Wandfarbe streichen. Aber nur manchmal. Und nicht immer. Das ist immer von der Gesamtsituation abhängig.

Das Wohnzimmer kann man sich so vorstellen: Es wird energetisch vom Westen und Südwesten genährt. Beides sind ungünstige Himmelsrichtungen. Im Wohnzimmer dominierte eine Feuerfarbe, die sowohl den ungünstigen SW aktivierte als auch im Konflikt zum Westen stand, die Trigramm- und Geburtsjahreselemente – Energien der BewohnerInnen schwächte bzw. mit diesen im Konflikt stand. Zu allem Überfluss zerstörte sich durch die Konflikt-Farbe der die Beziehung fördernde Bergstern selber.Das war auf Dauer eine energetisch sehr anstrengende Situation. Mussten sich die BewohnerInnen doch ständig gegen den Missklang der „Konflikt-“-Elemente wehren. Das kostet Kraft. Kraft, die für anderes genutzt werden kann.

Würden Sie sich freiweillig eine so kräftezehrende Umgebung aussuchen? Das Schöne an Feng Shui ist, dass es immer eine Lösung gibt! Eine Lösung ist Farbe! Der ungünstige Westen (Metall) wird mit einer Wasserfarbe (blau) an einer Wand abgeschwächt, wodurch gleichzeitig der günstige Bergstern aktiviert wird. Die anderen Wände bleiben weiß, um das ungünstige Erde-Element des SW zu reduzieren (Mutter-Kind-Zyklus) und den günstigen Bergstern im SW anzuregen. Mit dieser Farbkombination werden in Verbindung mit Accessoires wie einem Sofakissen in Metallfarbe auch die Trigramm- und Geburtsjahreselemente der BewohnerInnen berücksichtigt und gestärkt.

Der Nordosten spielt hier ebenfalls eine tragende Rolle. Er hat eine Erweiterung, die im NO grundsätzlich nicht hilfreich ist. Eine Erweiterung im NO kann zu Sturheit führen, in der Folge zum Beharren auf der eigenen Meinung und zu mangelnder Kompromissbereitschaft. Um diesen Bereich, dessen Himmelsrichtung ebenfalls ungünstig ist, zu reduzieren, wird die gelbe (Erde-)Wandfarbe durch eine weiße (Metall-)Farbe ersetzt, was mit dem Blau der Fliesen harmoniert (gelb und blau krachten hier mit einem großflächigen Elemente-Konflikt aufeinander) und zusätzlich den ungünstigen Sterne-Einfluss reduziert. Das gibt dem Ganzen eine positive Wendung.

Der Bereich Osten für das Lebensthema „Familie“ ist ebenfalls im Auge zu behalten. Er ist energetisch durch eine Wand getrennt. Da die Wand nur einen kleinen Teil abtrennt, packt man die Gelegenheit beim Schopf und verschiebt das Lebensthema energetisch in einen Raum hinein. Dieser Bereich wird damit zwar kleiner, aber vollständig und ist nur noch entsprechend aufbauend zu gestalten.

Im anderen Stockwerk ist diese Zone noch eine Rumpelkammer, in der stagnierende Energie den Ton angibt. Es sind Freiräume zu schaufeln. Es kann darüber nachgedacht werden, im Mikrobereich eines anderen Zimmers den Osten zusätzlich zu aktivieren (z. b. mit Familienbildern).

Das Schlafzimmer leidet durch Deckenbalken, die das Paar energetisch trennen. Hier fördern ein Baldachin, ein Stoffhimmel oder ein Moskitonetz über dem Bett, den wertschätzenden Umgang miteinander.

Während Sie dieses Beispiel gelesen haben, hat das möglicherweise bewirkt, dass Sie Ihre Wohnung vielleicht genauer anschauen wollen, weil Sie Interesse daran haben, wie Sie Ihre Beziehung fördern können?  Und auch andere Aspekte des Lebens findet man nicht nur in einer Ecke. Es ist ein Zusammenspiel von vielen Faktoren. Es ist wie bei einer / einem HeilparktikerIn. Wären Sie zufrieden damit, wenn er / sie nur den Blick auf das Symptom richtet und nicht ganzheitlich nach links und rechts schaut, was damit zusammenhängen könnte? Sie sehen an diesem Beispiel, wie nützlich der Blick auf das Ganze wird.

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