… so lautete einmal ein Vortrags-Titel. Das weckte natürlich mein Interesse, denn es ist mir immer wichtig, Feng Shui auf unsere Kultur bzw. die der zu beratenden Menschen zu übertragen. Und ich fragte mich, wie der Referent das wohl ins Bayrische übertragen hat? Blau-weiße Fähnchen in den Fenstern? Der bayrische Löwe als Bewacher vor der Tür? Um genaueres zu erfahren verabschiedete ich mich zum besagten Zeitpunkt (es war ein sonniger Sonntag-Nachmittag) von der heimischen Kaffe- und Kuchen-Tafel mit FreundInnen und radelte zu dem Vortrag.
Und was erzählte der Referent? Er sprach über Geomantie (die Erde lesen), genauer: über Erdstrahlen wie Wasseradern, Erdverwerfungen, Gesteinsbrüche und so was. Aber keine Spur von Feng Shui! Zwar wird auch im Feng Shui „die Erde gelesen“, aber eben mit ganz anderen Methoden und Regeln als beim Rutengehen.
Feng Shui und Rutengehen (Geomantie) sind jeweils eine eigene Disziplin, die nichts miteinander zu tun haben. Unabhängig davon, dass Sie wahrscheinlich viele Feng-Shui-BeraterInnen erleben werden, die beides machen. Das ist aber auf einen ganzheitlichen Ansatz zurückzuführen und nicht darauf, dass das ein und dasselbe wäre.
Schlagworte: Bayern, Erdstrahlen, Feng Shui, Rutengänger/in, Rutengehen, Wasseradern