Beim Maler ist der Kunde König! …oder doch nicht?

By Sonja

Angenommen, Sie wollen einen roten Neuwagen kaufen, dem Autoverkäufer gefällt aber rot nicht und bestellt deshalb für Sie ein schwarzes Auto, das würden Sie vermutlich nicht akzeptieren und ihm das auch sagen. So ähnlich ist es einer Kundin von mir mit ihrem Maler ergangen.

Auf dem Vortrag eines Rutengängers habe ich die Kundin getroffen. Sie erzählte mir, dass dem Maler mein Farbvorschlag für einen Raum nicht gefallen hat und deshalb hat er anstatt der „Metall“-Farbe „weiß/creme“ die „Feuer“-Farbe „lachs“ gestrichen.

Ich habe ihr noch einmal erklärt, warum das ganz anders wirkt und ihr empfohlen, es umstreichen zu lassen. Schließlich ist das Farbkonzept durchdacht (günstige / ungünstige Himmelsrichtungen der Kundin und des Hauses, Grundriss, Fliegende Sterne, Funktion des Raumes (aktiv/passiv), Geburtsjahreselement, Farbpsychologie und, und, und….

 Es geht auch anders! Bei einer anderen Kundin habe ich gemeinsam mit ihr und dem Maler die Farben ausgewählt. Dieser Maler meinte zu einer bestimmten Farbkombination, dass er gelernt hat, dass diese Kombination nicht möglich ist. Unsere gemeinsame Kundin hat allerdings Wert auf die Umsetzung des Feng-Shui-Farbkonzepts gelegt – „lächel“ – (ich hatte schon die Geschäftsräume ihres Mannes gestaltet) und deshalb wurden meine vorgeschlagenen Farben gestrichen. Als es fertig war, hat es sogar dem Maler gefallen! – noch mal „lächel“ - .

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