Leben auf der Müllhalde

By Sonja

Zugegeben, ein etwas provokanter Titel, zumal es sich hier keineswegs um ein Armenviertel handelt, sondern um ein neu ausgewiesenes Baugebiet in unserer Stadt. Wie in der Deggendorfer Zeitung zu lesen war, soll das Baugebiet auf einer früheren Hausmülldeponie entstehen. Der Boden werde zwar saniert, aber ist damit alles in Ordnung?

Vergleichen wir das Ganze mal mit einem ehemaligem Friedhof. Stellen Sie sich mal vor, Sie würden darauf ein Haus bauen. Wollten Sie das? Selbst wenn man nicht an „alte Energien“ glaubt, beschleicht einem bei dieser Vorstellung ein mulmiges Gefühl. Dieses Gefühl beruht auf der unbewussten Wahrnehmung der Energie, die einen solchen Ort ausmacht. Was macht Ihnen die Vorstellung vom Wohnen auf dem Friedhof unangenehm? Gefühle von Wut, Trauer, Schmerz, Tod, vielleicht auch Kampf /Todeskampf? Dies hängt sozusagen in der Luft und man spürt es, auch wenn man es mit Vernunft nicht erklären kann. Diese Energien sind wie Luft: Wir können sie nicht sehen oder hören, aber unbewusst nehmen wir sie wahr. Und genauso ist es mit der Hausmülldeponie: Selbst wenn der Boden an der Oberfläche von Altlasten befreit wird, bleibt irgendetwas (im Feng Shui spricht man von stagnierender Energie) im Boden haften. Wie die „dicke Luft“ nach einem Streit spürt man auch die Ausstrahlung, die man automatisch mit Müll verbindet: Schmutz, Unrat, Dreck, Ratten? lästig, igitt, wegwerfen, nicht mehr zu gebrauchen, schlechte Luft, Gestank, kaputt, „will ich nicht mehr sehen“…

Weil jeder Ort eine eigene Ausstrahlung hat, die von dem, was dort passiert, geprägt wird, wird im Feng Shui jedem Platz besondere Beachtung geschenkt. Denn nicht nur am Menschen geht nicht spurlos vorbei, sondern auch am Ort. Deshalb ist es wichtig, die Geschichte des Ortes, auf dem man bauen will, vorher zu erfragen! Denn obwohl wir die Energien nicht sehen können, wie wirken trotzdem. So einen Platz sollte man entweder mittels einer sog. Erheilung energetisch reinigen oder meiden. Wissen Sie, auf welcher Vergangenheit Sie wohnen?

Quelle: Deggendorfer Zeitung

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