Wohin mit dem Wasser?

10. September 2009 von Sonja

Der Mensch besteht zu über 70 % aus Wasser. Wasser sichert unser Überleben. Im Feng Shui symbolisiert Wasser Wohlstand.

Ist Wasser aus Sicht von Feng Shui am richtigen Platz und in der richtigen Menge vorhanden, so ist es förderlich. Zuviel oder an der falschen Stelle eingesetztes Wasser kann hinderlich oder schwächend wirken.

Die bekanntesten Vertreter von Wasser im Feng Shui sind echtes Wasser wie Wasserläufe oder Teiche im Garten, Straßen und Verkehrswege in der bebauten Umgebung, das Aquarium, Wasserfallbilder, Zimmerbrunnen oder die blaue Wandfarbe. Daneben gibt es noch viele andere Vertreter von Wasser wie blaue Farbe in Bildern oder ein blauer Schreibtischstuhl-Bezug oder Teppich, amorphe Formen, „trockenes Wasser“ oder in den Fliegenden Sternen die freie Fläche vor dem Haus.

Nun stellt sich natürlich die Frage, an welcher Stelle „Wasser“ richtig ist, so dass es den Menschen unterstützt? Wie immer lässt sich das im Feng Shui nicht pauschal sagen, weil es auf viele Einzelfaktoren ankommt. Bei einem Aspekt allerdings liegt man immer richtig: Wasser sollte sich nicht in der Rückendeckung des Gebäudes befinden. An Wasser lässt es sich im übertragenen Sinne nämlich nur schwer anlehnen. Der Rücken des Gebäudes und Geländes sollte stabil sein, so dass man ein sicheres Gefühl im Rücken hat, man sich zurücklehnen und seinen Blick nach vorne richten kann, ohne sich um das kümmern zu müssen, was hinter einem passiert.

In Feng-Shui-Büchern liest man oft, dass man im Norden bzw. im Bereich des Lebensweges und der Karriere Wasser in Form einer blauen Wandfarbe oder eines Zimmerbrunnens oder Bildes einbringen sollte. Das kann grundverkehrt sein! Stellen Sie sich bloß vor, es handelt sich hier um die Rückendeckung des Gebäudes. Dann kann man mit Wasser in diesem Bereich die innerfamiliäre oder in Geschäftsgebäuden die innerbetriebliche Unterstützung verlieren.

Wenn der Norden eine ungünsitge Richtung des Hauses ist, wäre vielleicht Holz (z. B. als Pflanze oder grüne Wandfarbe) günstiger, um diese Himmelsrichtungs-Energie zu reduzieren. Wasser dagegen würde die ungünstige Energie noch weiter stabilisieren.

Ist der Norden die günstige Richtung der Menschen, die in diesem Gebäude leben oder arbeiten? Und wie sieht es mit deren Geburtsjahreselementen aus? Steht Wasser in Harmonie oder im Konflikt mit diesen Menschen? Vielleicht wäre zur Stärkung des Wasserelements der ChefIn das Element Wasser besser? Was ist aber dann damit, dass dann vielleicht auch die ungünstige Richtung des Gebäudes gestärkt wird?

Oder liegt ein Fehlbereich vor, den man mit der entsprechenden Wandfarbe energetisch ausgleichen kann?

Und wenn es sich nicht um den Norden handelt, besteht vielleicht zwischen der Himmelsrichtung und der blauen Wandfarbe oder dem Zimmerbrunnen hier ein energetischer Konflikt?

Ist an einer bestimmten Stelle ein günstiger Fliegender Stern mit Wasser zu aktivieren oder wird er mit Wasser beeinträchtigt? Oder wird mit Wasser ein ungünstiger Fliegender Stern aktiv? Ist also Wasser an dieser Stelle für die Zeitqualität völlig falsch oder aber ausgesprochen günstig?

Welche Funktion hat der Raum? Braucht man eher Yang- oder Yin-Energie? Pastellblau wäre eher yin, ein munter sprudelnder Brunnen eher yang. Aber was ist, wenn in diesem Bereich sowieso schon ein Yin-Überhang vorhanden ist, so dass man mit zusätzlichem Wasser das Ungleichgewicht weiter ausbauen würde? Und das, obwohl man bei Betrachtung der Einzelaspekte Wasser an dieser Stelle benötigen würde?

Und… Sind Sie jetzt so richtig verwirrt? Genauso kompliziert, wie es mit den Farben ist, ist es auch mit dem Wasser.

Zahlen Sie, was es Ihnen wert ist

18. August 2009 von Sonja

In einer Xing-Gruppe wird gerade diskutiert, ob man KundInnen selber den Preis für eine Leistung festlegen lassen kann. Verschiedene Branchen haben es schon ausprobiert. Und da mir das heutige Datum so gut gefällt, nehme ich es zum Anlass, ein Experiment zu starten.

Es gibt eine Feng-Shui-Fernberatung für eine Privat-Wohnung oder ein Privat-Haus. Die der / die Beratende entscheidet nach Erhalt der Unterlagen selbst, was es ihm / ihr wert ist. So sieht der Ablauf ab: Wer sich dafür interessiert, schickt mir eine Mail an s.berndl@web.de mit dem Betreff „Fernberatung – 18.08.2009″ .  Die 8. Person, die sich meldet, bekommt die Fernberatung zu den genannten Bedingungen. Sobald sich die 8. Person gemeldet hat, gebe ich hier Bescheid. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der / die Glückliche ist bereit, mir Informationen zu überlassen, die für eine qualifizierte Feng-Shui-Fernberatung notwendig sind wie z.B.: Grundrissplan, Geburtsdaten und Geschlecht der BewohnerInnen, Einzugsdatum bzw. Baudaten, Himmelsrichtungen messen (da bin ich behilflich); Herausforderungen, die anstehen oder was anders sein soll, als es derzeit ist; Adresse für den Postversand des Feng-Shui-Konzepts, das eine oder andere Photo aus dem Fenster hinaus photographiert, e-mail-Adresse und evtl. Telefonnummer für Rückfragen während des Bearbeitens.  

Das Konzept beinhaltet alle Regeln des klassischen Feng Shui incl. der Fliegenden Sterne. Wenn ich alle Unterlagen zusammen habe, arbeite ich ein Konzept aus und schicke es per Post zu. Sie entscheiden dann, was es Ihnen wert ist. Über diesen Betrag erhalten Sie dann eine Rechnung.

Fehlkäufe vermeiden

14. August 2009 von Sonja

Wie finden Sie das? Sie sehen in Ihren Kleiderschrank und sind entzückt, weil Sie nur Teile entdecken, die Ihnen gut passen, gut gefallen und in denen Sie sich rundherum wohlfühlen, die Sie deshalb alle regelmäßig tragen? Herzlichen Glückwunsch! Sie brauchen nicht weiterzulesen!

Vielleicht gehören Sie aber zu den Menschen, die Kleidungsstücke besitzen, die Sie gekauft, einmal angezogen und dann nie wieder getragen haben? Dann könnte der folgende Tipp, mit dem man Fehlkäufe vermeiden kann, etwas für Sie sein.

Denn egal, ob ein solches Kleidungsstück ein schlechtes Gewissen hervorruft oder unnötig viel Platz im Schrank wegnimmt, was bleibt, ist der Energieverlust. Denn ein Teil, das nicht benutzt wird, wird zu Krempel, also zu unbrauchbarem Zeug und bringt den Energiefluss zum Stillstand. Das wäre, als ob von einem Fluss ein Seitenarm abgeschnitten wird. Dessen Wasser fängt irgendwann zu modern an. Modernde Energie kostet Kraft und Energie. Es hilft auch nicht, die Schranktür nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn“ zu schließen, denn solange die Sache nicht verschwunden ist, werden Sie sich immer wieder (auch auf der unbewussten Ebene) damit beschäftigen. Und das sind meistens keine aufbauenden Selbstgespräche, Gedanken oder Gefühle, oder?

Stellen Sie sich dagegen das bloß mal vor, wie das in Zukunft sein wird, wenn in Ihrem Schrank nur mehr Kleidung ist, die Sie lieben? Sie werden diesen Zustand lieben!

Wie lassen sich Fehlkäufe vermeiden? Legen Sie sich einen Kriterienkatalog für jede Art von Kleidungsstück zu und definieren Sie dessen Eigenschaften. Hier einige Beispiele:

  • Business-Hose: nie Jeans, immer lang, neutrale Farben, immer 5-Pocket-Schnitt…
  • Freizeit-Hose: Länge nie 7/8; Material: immer Naturmaterialien wie Baumwolle, Leinen, nie Seide; immer Farbe, nie schwarz oder weiß, immer Maschinenwäsche…
  • Hemd / Bluse: immer gemustert, keine neutralen Farben, nie 3/4 – Arme, Schnitt nicht zu eng, immer Naturmaterialien, keine Seide aus konventioneller Seidenraupenzucht…
  • Krawatte: immer Seide, nie gestreift, Knallfarben…
  • Pullover: immer Baumwolle, nie Wolle oder Alpaka, immer einfarbig, großzügiger Schnitt, Rolli, Rundhals- oder V-Ausschnitt…

Am Besten gelingt Ihnen das Festlegen eines Kriterienkatalogs, indem Sie sich die Kleidung ansehen, die Sie gerne tragen und mit der ungeliebten Kleidung vergleichen. Fragen Sie sich bei jedem Stück: Warum ist das so? Welche Merkmale bei Schnitt, Design, Farbe, Materialien, Stil usw. sind vorhanden?

Sobald im Laden Ihre Kriterien-Liste mit dem neu zu erwerbenden Kleidungsstück übereinstimmt, können Sie es beruhigt kaufen. Sie werden es tragen! Wenn aber eine einzige definierte Eigenschaft nicht zutrifft, lassen Sie am Besten die Finger davon, denn das Teil könnte sich bei Ihnen im Schrank als Ladenhüter herausstellen.

Im fortgeschrittenen Stadium kann man diesen Kriterienkatalog auch noch um solche Dinge wie Produktionsbedingungen, Kinderarbeit, ressourcenschonender Anbau usw. erweitern. Außerdem lässt sich dieses System auch auf alle anderen Gegenstände übertragen wie z. B. auf die Büroausstattung: „Wie muss ein Kugelschreiber aussehen, damit ich ihn liebe?“

Ich habe auf diese Art schon Fehlkäufe vermieden. Ich wusste, nur weil ein einziges Merkmal nicht mit meinen Anforderungen übereinstimmt, werde ich dieses Kleidungsstück nicht oder nur selten tragen und dann höchstens aus purer Gewissensnot, aber nicht aus Freude am Kleidungsstück. Deshalb habe ich vom Kauf abgesehen. Und dieses Nicht-Kaufen hat mir auch noch das gute Gefühl geschenkt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen mit dieser Einkaufsmethode.

Übrigens: Krempel ist Gerümpel. Und das kommt ursprünglich vom wackelnden, zusammenbrechenden Hausrat.

Seminar: Rutengehen am 19.09.2009

12. August 2009 von Sonja

Gehören Sie auch zu den Menschen, die sich für Wasseradern und andere Erdstrahlen interessieren? Und möchten Sie vielleicht von Ihrem Schlaf- oder Arbeitsplatz wissen, ob diese tatsächlich belastet sind? Möchten Sie es selber untersuchen können, den Rutenausschlag in den eigenen Händen sehen, wissen aber nicht, wie das geht?

Dann ist dieses Seminar das Richtige für Sie. Denn hier lernen Sie, Ihren guten Ort zu finden. Nutzen Sie das Seminar, um mehr darüber zu erfahren.

Inhaltes des Seminars sind u.a.:

Kurze Theorie: Geschichte des Rutengehens; Arten der Erdstrahlen (Erdstrahlen wie Wasseradern, Erdverwerfungen); Globalgitternetze; usw.; Wirkung der Reizzonen auf Menschen, Tiere und Pflanzen; Vorbereitung und Nachbereitung der Energiearbeit.

Praktischer Teil: Umgang mit Rute und Pendel zum Aufspüren der Erdenergien und kosmischen Energien; Planmuten; praktisches Üben im Raum und in der Natur (abhängig vom Wetter).

Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf der praktischen Anwendung im Umgang mit der Rute und im Auffinden von Reizzonen. Nach diesem Tag sind Sie normalerweise in der Lage, Ihren Schlaf- und Arbeitsplatz zu untersuchen. Routine gewinnen Sie mit dem fleißigen Üben zu Hause.

Sie erhalten ein Skript. Ruten können ausgeliehen werden.

Als besonderer Höhepunkt ist als Abschluss, unabhängig vom Wetter, der Besuch des Störzonen-Pfades im Feng-Shui-Kurpark in Lalling vorgesehen.

Bitte wetterfeste Kleidung und Schuhe mitbringen. Außerdem Schreibzeug, Buntstifte und zum Planmuten, falls vorhanden, Ihr Grundriss von Wohnung, Haus oder Grundstück (falls nicht vorhanden, reicht auch eine handschriftliche Skizze). Sofern vorhanden, Rute, Tensor und Pendel.

  • Termin:   Samstag, 19. September 2009
  • Zeit:         9:00 bis ca. 17:00 Uhr
  • Kursort:  Raum Deggendorf
  • Besondere Voraussetzungen oder Kenntnisse: Lust am Lernen und Ausprobieren
  • Energieaustausch: 120,00 €.

Sie bekommen nach Ihrer Anmeldung innerhalb einer Woche eine Rechnung, die Sie bitte bis spätestens 2 Wochen vor Seminarbeginn begleichen.

Zum Anmeldeformular geht´s hier lang.

Warum man keine Energiesparlampen braucht

9. August 2009 von Sonja

Ich habe hier schon einmal über Energiesparlampen berichtet. Und hier kann man  ebenfalls 10 Argumente lesen, warum man keine Energiesparlampen braucht. Da steht auch, welche Auswirkungen das auf die Sehfähigkeit haben kann. Dieser Aspekt war mir neu und hat mich richtig erschüttert.

Schrei-Babys

8. August 2009 von Sonja

In letzter Zeit habe ich öfter mit Eltern über Schrei-Babys gesprochen und auch darüber gelesen. Für das Schreien werden aus professioneller Sicht verschiedene Ursachen angenommen, u. a. auch körperliche Belastungen. Sicher ist es wichtig, das Problem medizinisch abzuklären und sich psychologische Hilfe zu holen. Jedoch wird meiner Meinung nach viel zu wenig an Erdstrahlen gedacht.

Ich kann mir vorstellen, dass Kinder deshalb schreien, weil ihr Bettchen über Reizzonen wie Wasseradern steht oder von Elektrosmog belastet ist. Diese Kinder haben keine andere Möglichkeit auf die Belastung hinzuweisen, als mit dauerhaftem Schreien. Und wenn das Kind kein Schrei-Kind ist, aber morgens immer umgedreht im Bett liegt, also mit dem Kopf bei den Füßen liegt, oder es einnässt oder, wenn es schon laufen kann, absolut nicht im eigenen Bett schlafen will, dann kann das ebenfalls ein Hinweis auf einen belasteten Schlafplatz sein.

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten, um mit dieser Situation umzugehen. Zum Einen kann man die Methode „Versuch und Irrtum“ ausprobieren. Man stellt das Bettchen in der Hoffnung um, dem belastenden Reiz damit zu entkommen. Und dann beobachtet man einige Zeit die Entwicklung, ob und wie sich das Schreien bzw. Verhalten des Kindes verändert. Oder man lässt den Schlafplatz professionell untersuchen. Weil es sonst passieren kann, dass das Bettchen auf einem noch stärker belasteten Platz steht. Wenn mit einem Schrei-Baby gestresste Eltern dies ausprobieren würden, wie würde sich wohl ihr Leben verändern?

Auf nach Madrid!

5. August 2009 von Sonja

Sie sehnen sich gerade nach Urlaub oder planen eine weit entfernt liegende Geschäftsreise? Dann könnten Sie jetzt folgendes machen: Den Telefonhörer in die Hand nehmen und ein Reisebüro anrufen oder im Internet nach einem Interkontinental-Flug suchen. Dieser sollte allerdings in Madrid starten. Dann fliegen Sie nach Madrid und werden in die Interkontinental-Lounge eingeschleust. Und was erleben Sie da? Wie sieht es da aus? Das würde mich interessieren. Dieser Bereich soll nämlich teilweise mit Hilfe von Feng Shui verbessert worden sein. Hier kann man das nachlesen.

Der Blick in die Zukunft

31. Juli 2009 von Sonja

Es gibt Menschen, die gehen gerne wandern. Ich zum Beispiel. Von diesen Menschen gibt es welche, die gerne auf idyllischen Pfaden und Wegen wandern, auf denen der Weg das Ziel ist. Ich zum Beispiel. Dann wieder gibt es Menschen, die gerne dort wandern, wo ein Gipfel mit Ausblick als Belohnung winkt. Wenn ich dann auf so einem Gipfel stehe und die Aussicht genieße, höre ich oft andere Menschen begeistert über die tolle Aussicht sprechen.

Ich habe immer den Eindruck, dass es beim Wandern in der Bergwelt die Menschen vor allem auf den Gipfel zieht. (Vielleicht auch nur deshalb, weil es dort meist Hütten gibt, wo man sich stärken kann?  ;-)  ). Ich habe mich schon oft gefragt, woher das wohl rührt, dass Menschen bevorzugt das Gipfelerlebnis suchen? Nun habe ich eine Erklärung dafür gefunden und damit auch gleich die psychologische Erklärung für eine Feng-Shui-Regel entdeckt, die besagt, dass der Blick vom energetischen Eingang nach draußen frei sein soll (der sog. äußere Mingtang). Warum ist das so?

Die Wohnpsychologie liefert für das Gipfelglück folgende Erklärung: Der freie Blick führt zu einem Gefühl der Weite und damit zu Freiheit. (Das gilt auch am Meer, wenn der Blick bis in die unendlichen Weiten des Horizonts schweift). Dieses Gefühl der Weite und Freiheit steht im Gegensatz zum Gefühl der Enge von Wohnungen / Büros /Häusern und dicht bebauten Gebieten. Gebäude haben begrenzende und einengende Mauern und selbst für großzügig gebaute Häuser gilt das. Denn Mauern sind Mauern!

Deshalb ist es auch wichtig, am Schreibtisch nicht direkt vor einer Wand zu sitzen. Der Blick ist sonst eingeengt. Zwischen Schreibtisch und Mauer sollte so viel Platz als möglich sein. In dem vor sich liegenden Blickfeld einen „Berg“ aufzutürmen sollte ebenfalls vermieden werden. Ein „Berg“ entsteht hier auch schon durch eine Mauer aus Fachbüchern. Im Feng Shui bedeutet in diesem Zusammenhang der Blick in die Tiefe, dass man den Kopf für Ideen und Möglichkeiten frei hat. Sitzt man dagegen direkt vor einer Wand, hat man das sprichwörtliche „Brett vorm Kopf“. Man hat keine Perspektive. Ist der Kopf nicht frei, kann das berufliche Weiterkommen blockiert werden. Es ist, als ob im Kopf ein unduchdringlicher Dschungel wäre, in dem man nur das nächste, unmittelbar anstehende Hindernis sieht und mit der Machete beseitigt. Der Blick für das große Ganze fehlt.

Der Blick nach vorne ist immer auch ein Symbol für die Zukunft. Das erscheint mir logisch. Heißt es doch „die Zukunft liegt vor uns“. Oder sagt man: „Die Zukunft liegt hinter uns“? Wo sollen Sie in Zukunft hin? Was befindet sich in Ihrem Blickfeld, wenn Sie vom Schreibtisch aufblicken? Ist an der gegenüberliegenden Wand ein Sideboard, auf dem sich Akten und Bücher türmen? Hängt dort ein Bild, dem Leichtigkeit und Tiefe fehlen? Steht dort ein Aktenschrank, der schon ächzt, weil er aus allen Nähten platzt?

Jetzt bin ich vom ursprünglichen Thema abgewichen. Zurück zum Mingtang. Im Feng Shui erklärt man den freien Blick nach draußen nicht mit dem Gefühl von Weite und daraus resultierender Freiheit, sondern damit, dass man mit einem freien Blick Gelegenheiten sieht, die man ergreifen und nützen kann. Es kann sozusagen etwas vorbeikommen (Energie in jeder Form) und wird nicht durch eine Blockade davon abgehalten, hereinzuschauen und zu verweilen. Blickt man auf etwas Blockierendes wie z. B. eine riesengroße Hecke oder eine Mauer, sieht man das, was an Gelegenheiten hinter dem Hindernis vorbeimarschiert, nicht. Sieht man die Gelegenheiten nicht, kann man sie nicht ergreifen. Kann man sie nicht ergreifen, kann man keine erfolgversprechenden Egebnisse erzielen.

Stellen Sie sich in Ihren energetischen Eingang und gucken Sie nach draußen. Was sehen Sie und was fühlen Sie? Haben Sie das Gefühl von Weite? Sehen Sie Ihre Möglichkeiten und Chancen oder sehen Sie nur Hindernisse, die Ihnen den Blick auf die Zukunft verstellen?

Egal, ob man die Begründung von Feng Shui oder die der Wohnpsychologie verwendet. Wichtig ist, dass in beiden Fällen mit dem freien Blick ein angenehmes Gefühl hervorgerufen wird. Wie ist es um Ihre Zukunft bestellt?

Farbvorlieben sind angeboren

28. Juli 2009 von Sonja

Letzte Woche habe ich in Radio Bayern 2 verschiedene wissenschaftliche Theorien über die Entstehung von Farbvorlieben gehört. Eine Theorie geht davon aus, dass die Vorliebe für bestimmte Farben angeboren ist. Ich habe mich entschlossen, Anhängerin dieser Theorie zu werden, weil das mit Feng Shui konform geht. Nach Feng Shui steht jeder Mensch mit bestimmten Elementen (Feuer, Erde, Metall, Wasser, Holz) in Harmonie. Und diese Elemente ergeben sich aus dem Geburtsdatum und dem Geschlecht, sind folglich „angeboren“.

Die Elemente wiederum entsprechen bestimmten Farben. Stellen wir uns einmal vor, jemand bevorzugt gelbe Wandfarben. Eine Feng-Shui-Analyse ergibt jedoch, dass diese Farbe diesen Menschen Kraft und Energie kostet. Woran könnte das liegen, dass er / sie trotzdem schwächende Farben auswählt? Ich glaube, hier spielt das Unterbewusstsein eine große Rolle. Wie bei einem Menschen mit Autoaggressionen, der sich selbst verletzt, könnte es sein, dass sich der Mensch aus irgendeinem – bewusst zunächst nicht nachvollziehbaren – Grund für Wandfarben entscheidet, die ihn seiner Energie berauben. Diese „Verletzung“ endet zwar nicht blutig, kann aber dem etwas sein, das Konzentrations-, Leistungs- und Entspannungsfähigkeit beeinträchtigt.

Und wenn Sie sich fragen, was man tun soll, wenn man z. B. ein Büro mit zwei MitarbeiterInnen besetzt hat, deren Farben aus Sicht von Feng Shui nicht zusammen passen, dann holen Sie sich am Besten eine/n professionellen Feng-Shui-Beraterin ins Haus. Warum kommt man da alleine nicht weiter? Weil bei einem Farbkonzept nach Feng Shui noch viele andere Regeln berücksichtigt werden. Hier ein Beispiel: Die einzelnen Aspekte für ein Farbkonzept für einen Raum könnten so aussehen:

  • Himmelsrichtungsenergie des Hauses ergibt: grün oder rot
  • Himmelsrichtungsenergie der einen Mitarbeiterin: weiß oder gelb
  • deren Geburtsjahreselement: grün oder blau
  • Himmelsrichtungsenergie des zweiten Mitarbeiters: grün oder blau
  • desssen Geburtsjahreselement: rot oder gelb
  • Farbpsychologisch betrachtet: Yin-Farbe
  • Yin-/Yang-Aspekt: Yin-Farbe
  • Fliegende Sterne: rot oder gelb

Sie sehen, das sind jetzt verwirrend viele Farben zur Auswahl. Doch welche ist die Richtige? Die Kunst besteht darin, aus diesen Einzelergebnissen ein Gesamtkunstwerk entstehen zu lassen. Es gibt nämlich immer Lösungen, die beiden Beschäftigten nützen.

Das bunte Haus in Regensburg

26. Juli 2009 von Sonja

Der Gestaltungsbeirat der Stadt Regensburg hat sich gegen das bunte Haus entschieden. Über Xing Regensburg habe ich diesen Artikel mit dem Photo gefunden, so dass Sie sich von dem Haus jetzt selber ein Bild machen können.

Vielleicht hätte der Gestaltungsbeirat anders entschieden, wenn farblich die Elemente-Harmonie eingehalten worden wäre? Die Hausfassade weist großflächige Elemente-Konflikte auf: grün (Holz) und gelb (Erde), gelb (Erde) und blau (Wasser) und rot (Feuer) und weiß (Metall). Grün würde mit rot oder blau, gelb mit weiß oder rot und rot mit gelb oder grün harmonieren. Mit Hilfe von Feng Shui würde das Ganze nicht nur bunt, sondern auch harmonisch wirken.