Eine Frage des Stils!

6. Mai 2008 by Sonja

Egal, wie Sie am liebsten wohnen! Feng Shui passt zu jedem Stil. Das muss einmal deutlich gesagt werden! Zu welcher Gruppe gehören Sie? Zu denen, die sich am liebsten mediterran (21 % der Deutschen) oder rustikal (21 %) einrichten? Oder mögen Sie es romantisch wie 11 % der Befragten? WIe wäre es mit Glas und Chrom? Damit fühlen sich immerhin noch 4 % wohl. Das ergab eine Studie des Ipsos-Instituts. Es gibt für jeden dieser und anderer Stilrichtungen die passenden Bilder, Kunstwerke, Pflanzen, Stoffe, und, und, und…

Liebt man asiatische Accessoires heiß und innig und verbindet man damit eine positive Aussage, kann man diese natürlich entsprechend platzieren, um z. B. den Energiefluss zu lenken. Mag man sie nicht, sollte man es lieber bleiben lassen, sich mit ihnen zu umgeben. Ich halte nichts davon, irgendwelche Geldfrösche aufzustellen, bloß weil man in einem Buch gelesen hat, das würde Reichtum bringen. Das ist nicht Feng Shui.

Im Feng Shui geht es darum, die Umgebung so zu gestalten, dass man von ihr nicht abgelenkt wird, sich nicht bedroht fühlt und gleichzeitig von ihr unterstützt wird. (Eigentlich ist das Psychologie). Um das zu analysieren hat man einen Koffer voller “Werkzeuge”. Nutzt man wie ein/e HandwerkerIn diese Werkzeuge und setzt die richtigen Hebeln an, kann man sich mit voller Kraft auf die Arbeit konzentrieren oder entspannen. Je nachdem, was gerade im Vordergrund steht. Und ist man entspannt und erholt bzw. nicht abgelenkt, kann man sich mit seiner ganzen Schaffenskraft den anstehenden Aufgaben widmen, die man dann viel besser und effektiver bewältigt. Das wiederum kann zu beruflichen Entwicklungen führen, die wiederum mehr Wohlstand bringen können. In diese Richtung ist das gemeint.

Um das Beispiel er Geldfrösche abzurunden: Wenn jemand den gedanklichen Fokus neu ausrichten will, und ein Symbol dabei hilft, wie wäre es in diesem Fall mit echten Goldmünzen? Die dürfte Ihr Herz mehr Freudensprünge machen lassen. Die versetzen Sie wahrscheinlich viel eher in gute Laune als ein Geldfrosch. Und ich bin der Meinung, gute Laune - Freude - ist ein guter Antriebsmotor. Die Goldmünzen alleine bringen es vermutlich auch nicht, das Drumherum (der Energiefluss insgesamt) sollte Sie schon auch stärken. 

Sie haben nur die schwierige Aufgabe, herauszufinden, welcher Gegenstand für Sie welche Aussage hat (also was hat für Sie mehr Wert: ein Geldfrosch, glänzende Goldmünzen oder doch ein 1000-Schweizer-Franken-Schein?) und welche Bilder, Pflanzen, Bücher, Geschenke usw. Sie wirklich freuen. Und natürlich gehören noch viele andere Faktoren aus dem Werkzeugkoffer berücksichtigt.

Quelle für Ispos-Institut: Deggendorf Zeitung

Ist Feng Shui Esoterik?

1. Mai 2008 by Sonja

Esoterik… klingt ja so anrüchig und geheimnisvoll… Wird oft im Zusammenhang mit Feng Shui in den Mund genommen. Lässt sich Feng Shui wirklich dieser Kategorie zurechnen?

Oft hat man nur eine verschwommene Vorstellung davon, was Esoterik in unserer Zeit ist (und oft auch davon, was Feng Shui ist - siehe dazu auch diesen Artikel). Und wenn man nicht genau weiß, was es ist, kenn man es überall dort hineinpacken, von dem man ebenfalls nicht genau weiß, was es ist.

Mein Synonyme-Wörterbuch ist so richtig ergiebig. Beim Lesen hatte ich schon Ideen, wie da Feng Shui dazu passt: Geheimlehre (hier passt Feng Shui nicht so richtig, schließlich wird es überall verbreitet, das ganz ohne “Einweihung”, anders wie z. B. bei Reiki), Geheimwissenschaft (Wissenschaft ja, aber eine Erfahrungswissenschaft wie z. B. Medizin), Magie, Kabbala, Okkultismus Spiritismus, Geheimkult Voodoo (uiii, jetzt wird es richtig spannend!), Mystagogie (was ist denn das?), mystische Praktiken (gehört dazu das Kompass-Lesen im Feng Shui?), magische Praktiken (Aha! Wenn sich Menschen nach einer Feng-Shui-Beratung in ihren Räumen wohler fühlen, hat das mit Magie zu tun - natürlich nur, wenn die das Konzept umgesetzt haben! Hm… Man könnte dann auch InnenarchitektInnen, ArchitektInnen und LandschaftsgärtnerInnen Magie nachsagen…, würde man nur nicht machen).

So wirklich weitergebracht hat mich das erst mal nicht. Da wurde einfach alles hineingepackt. Mein etymologisches Wörterbuch (um mal mit Fremdwörtern um mich zu schmeißen) führt den Begriff Esoterik nicht.

Der Brockhaus brachte mich einen Schritt weiter: “Der Begriff Esoterik wurde in der Neuzeit auf Geheimlehren übertragen, die nur einem bestimmten Personenkreis zugänglich sein sollten; heute Sammelbegriff für weltanschauliche Strömungen, die Elemente der Astrologie, des Okkultismus u.a . einbinden.”

Geheimlehren sind Lehren, die nur ein “innerer Kreis” gelehrt bekomt, was man von Feng Shui nicht behaupten kann. Feng Shui steht allen offen und man findet überall Bücher und Seminare. Und wenn man eine Ausbildung macht, hat das nichts mit Geheimlehre zu tun, sondern eher mit so was, wie wenn man eine Schreiner-(für Nicht-Bayern “Tischler-”)Ausbildung macht.

Weltanschauung - da kommen wir der Sache schon näher. Feng Shui beruht auf einer Weltanschauung, und zwar auf der von Yin und Yang, von stetem Wandel und dass alles mit allem verbunden ist.

A. Faivre, Forscher zu esoterischen und mystischen Bewegungen der Neuzeit an einer Uni in Paris meint, dass Esoterik eine Denkform ist. Damit etwas die Zuordnung zu “Esoterik” verdient, muss es folgende vier Kriterien erfüllen:

  1. Die Entsprechung: Man geht davon aus, dass es zwischen allen Teilen der sichtbaren und unsichtbaren Welt Entsprechungen gibt. Alles steht in wechselseitigen Beziehungen zueinander. Nichts passiert zufällig. Alles birgt Zeichen und Hinweise in sich. Man muss sie nur entschlüsseln. Es handelt sich um Synchronizität, um zeitliche Ubereinstimmungen. So könnte es z. B. sein, dass Sie in einer Buchhandlung “zufällig” auf ein bestimmtes Buch aufmerksam werden und eine Woche später stellt sich heraus, dass Sie genau dieses Thema in Ihrer Arbeit bearbeiten dürfen.
  2. Die lebende Natur: Die Natur wird in allen Teilen als lebendig angesehen (z. B. auch in Steinen, Metallen). Auch deren tiefere Bedeutung sollte man entschlüsseln.
  3. Imagination und Mediation: Mit Hilfer der Vorstellungskraft kann man MediatorInnen (VermittlerInnen) aufspüren. Das können z. B. Engel, Rituale, symbolische Bilder sein, um sie zum Erkenntnisgewinn zu nutzen.
  4. Die Erfahrung der Transmutation, der “Metamorphose”, der Verwandlung hin zur Erkenntnis: Erkenntnis und der Weg dahin sind abhängig von innerer Erfahrung und geistigen Tätigkeiten.

Esoterik ist also eine Geisteshaltung, eine Philosophie, ein Weltbild mit dem Ziel, die tieferen Zusammenhänge zwischen Geist und Welt zu verstehen. Man kann den tieferen Sinn, der hinter allem steht, mit der persönlichen Auseinandersetzung mit dem Thema, mit im Menschen verborgenen Kräften und individuellen, inneren Erfahrungen finden.

Gehört nun Feng Shui in die Kategorie Esoterik oder nicht? Entscheiden Sie selbst!

Feng Shui und Farbe im Klassenzimmer, Fortsetzung

28. April 2008 by Sonja

“Mit Hilfe von Feng Shui nimmt man die Umgebung bewusst wahr und gestaltet sie bewusst. Warum ist dieses bewussste Wahrnehmen so wichtig?” So endete der letzte Beitrag. Nun die Antwort auf diese Frage.

Der schweizer Tiefenpsychologe Carl Gustav Jung hat festgestellt, dass etwa 90 % dessen, was wir wahrnehmen, im Unbewussten verborgen bleibt und dieses unser Verhalten stark beeinflusst. Das Unbewusste registriert die Inhalte, überprüft sie auf ihren Sinngehalt hin und löst entsprechende Reaktionen wie z. B. Flucht oder Abwehrverhalten aus. Das ist wissenschaftlich bewiesen!

“Schöner wohnen” berichtete, dass Forscher an der Universität Nevada wissen wollten , was passiert, wenn sich 6-jährige SchülerInnen in verschieden gestalteten Räumen aufhalten. Eine Gruppe befand sich in einem hellblau gestrichenen Raum mit Tageslichtleuchten, die Vergleichsgruppe in einem weiß gestrichenen mit Neonröhren. Die wichtigsten Erkenntnisse: In dem hellblau gestrichenen Zimmer waren die Kinder aufmerksamer und ihr Blutdruck durchschnittlich um 9 % niedriger als der der anderen Kinder.

Damit ist der Nachweis erbracht, dass unser Unbewusstes in Bruchteil von Sekunden die Umebung wahrnimmt und darüber entscheidet, wie sie auf uns wirkt und welche Reaktion ansteht, ob Entspannung oder Abwehr. Atem, Puls, Herzfrequenz, Gehirnströme, Blutdruck und Hauttemperatur passen sich sofort an die Situation an. Wird die Umgebung (unbewusst) als unangenehm (und unbewusst als bedrohlich) wahrgenommen, erzeugt dies Stress. Stress zieht körperliche Reaktionen nach sich, die einen Teil der Konzentration für das vermeintlich notwendige Verhalten von z. B. Flucht oder Abwehr abziehen und dem Lernen nicht mehr zur Verfügung stehen.

Nun könnte man meinen, grauer Sichtbeton (in der im vorherigen Beitrag erwähnten Schule) im Forum und in den Fluren sei an sich nicht gefährlich. Warum wird die viele graue Farbe aber als stressig empfunden? Einerseits lässt es sich mit Hilfe der Farbpsychologie erklären: Grau gilt als die Farbe trüber Gefühle, der Sorgen (”grauer Alltag”) und drückt sich in Worten wie “grau”sam aus. Grau ist auch die Farbe des Ungenießbaren. Denken Sie an Schimmel auf Lebensmitteln oder fällt Ihnen eine graue, appetitanregende Speise ein? Ich bin gespannt auf Ihre Ideen. Mit Grau wird also in der Mehrzahl Unbehagen assoziiert.  

Andererseits erfüllt grauer Sichtbeton zwar das Kriterium der Moderne und Funktionalität, weil pflegeleicht, aber er wirkt auch kühl, distanziert, strahlt keine Behaglichkeit aus. Fehlende Behaglichkeit löst entsprechende körperliche Stress-Reaktionen aus. Nun geht es im Feng Shui nicht ausschließlich um Gemütlichkeit, sondern vor allem darum, bewusst und unbewusst wirkende Stressfaktoren in der Umgebung weitgehend  auszuschalten, so dass man sich in seiner Umgebung wohlfühlt und sich voll und ganz auf die eigentliche Tätigkeit (egal ob entspannen oder lernen / arbeiten) konzentrieren kann.

Warum wird aus Sicht des Feng Shui das viele Grau (das in unserem Schul-Beispiel noch mit Granitkacheln ergänzt ist) als Stressfaktor wahrgenommen? Einfach gesagt: Weil es zu viel ist! Es herrscht eine einseitige Dominanz des einen Elements “grau” (=Metall) vor, was zu einem Ungleichgewicht in der Umgebung führt. Dieses Ungleichgewicht kann (unbewusst) abeweisend oder bedrängend wirken. Man kann es sich vergleicsweise auch so vorstellen: ein sanft dahinfließender Fluss entspannt den Menschen, eine Überschwemmung hingegen stresst den Menschen. Das Zuviel des Elements Wasser ist da also ein Ungleichgewicht in der Umgebung.

Mit Feng Shui versucht man ein Gleichgewicht der Elemente herzustellen. So wie das Wasser in dem Fluss nicht zu viel oder zu wenig sein soll, sollte die Farbe grau maßvoll eingesetzt werden, damit die Schule zu einem Ort wird, an dem man sich wohlfühlt.

Schon lange haben ForscherInnen haben herausgefunden, dass die Umgebung auf den Menschen wirkt. Wie Studien und Erfahrungen überzeugend belegen, kann es deshalb sinnvoll sein, der Umgebung mehr Beachtung zu schenken. Denn mit dem Wohlfühlen stellt sich mehr Lebensfreude ein, mit der Lebensfreude mehr Energie. und Leistungsfähigkeit! 

Feng Shui und Farbe im Klassenzimmer

27. April 2008 by Sonja

Das schönste Klassenzimmer der Welt” präsentierte sich auf dem 10. Deutschen Präventionstag des Niedersächsischen Kultusministeriums im jahr 2005. Dieses Klassenzimmer hat Feng Shui integriert. Im Gegensatz dazu war in der Deggendorfer Zeitung mal folgende Schlagzeile zu lesen: “Geteilte Meinungen zur neuen Schule”. “Wohl noch nicht fertig?” und “Ein bißchen Farbe könnte der (graue Sichtbeton) schon vertragen” waren die Aussagen von SchülerInnen einer neu gebauten Schule in einem Nachbarort.

Der Hintergrund für die Aussagen waren insbesondere der graue Sichtbeton im Forum und in den Fluren. Da mir das Unbehagen aus Feng-Shui-Sicht gut nachvollziehbar ist, habe ich nach weiteren Erklärungen gesucht. Das habe ich gefunden:

Mehrere anerkannte Studien belegen, dass Räume auf den Menschen wirken. An der Brandeis-Universität in Massachusetts wurde bereits 1955 die Wirkung von Räumen wissenschaftlich untersucht. Es gab drei Gruppen von StudentInnen. Eine Testgruppe arbeitete in einem behaglichen, eine in einem nüchternen und eine in einem verwahrlosten Raum. Die StudentInnen in dem behaglich eingerichteten Raum berichteten, dass sie sich wohlgefühlt hatten, energiegeladen waren und die Aufgaben gut bewältigen konnten. Die anderen klagten über Müdigkeit und Konzentrationsprobleme. Außerdem lag deren Arbeitsqualität deutlich unter dem Niveau der ihrer MitprobandInnen aus dem behaglichen Arbeitszimmer.

Solche und ähnliche Studien beweisen, dass ein Zusammenhang zwischen der Gestaltung eines Schulgebäudes und der Lernqualität besteht. Dies wusste auch Hort Roselieb vom niedersächsischen Kultusministerium, Abteilung Prävention, der das Projekt “Feng Shui im Klassenzimmer” an der Grundschule Rethen in Niedersachsen unterstützte. Nach den Vorgaben eines Feng-Shui-Beraters wurde ein Klassenzimmer von den Eltern und LehrerInnen eigenhändig umgestaltet: Wandfarben und Tischanordnung wurden verändert, Gardinen und andere Accessoires ausgetauscht. Ein Jahr nach der Umsetzung zogen die Beschäftigten der Schule folgendes Fazit: die SchülerInnen dieser Klasse arbeiteten deutlich konzentrierter und effektiver, die Aggressionen hatten abgenommen. Sie waren motivierter und ausgeglichener, wodurch ruhigeres und entspannteres Arbeiten möglich war. Die SchülerInnen selbst bezeichneten ihr Klassenzimmer als gemütlich und als “das schönste Klassenzimmer der Welt”.

Der Erfolg des Projektes veranlasste das niedersächsische Kultusministerium, in zehn weiteren Schulen Feng-Shui-Klassenzimmer einzuplanen.

Dass die Anwendung von Feng Shui zu einer positiven Verhaltensänderung führen kann, und dies kein Einzel- oder Zufall ist, beweist die Schulsanierung in NRW: Eine Gesamtschule in Mönchengladbach hat mit Hilfe von Feng Shui ein neues Farbkonzept in den Fluren, im Lehrerzimmer und in den Klassenzimmern umgesetzt. Auch an dieser Schule wurde beobachtet, dass im Gegensatz zu früher an den Wänden keine Kritzeleien mehr gegeben hatte. Das Arbeitsklima hatte sich ebenfalls verbessert.

Aus diesen Erfahrungen an den Schulen und den Ergebnissen der wissenschaftlichen Untersuchungen lässt sich der Schluss ziehen, dass die Umgebung den Menschen beeinflusst. Warum sich Menschen in ihrer Umegbung wohlfühlen oder auch nicht beschreibt Feng Shui mit seinen Regeln. Es erklärt, welche Grundsätze bei der Gestaltung der Umwelt zu berücksichtigen sind. Mit Hilfe von Feng Shui nimmt man die Umgebung bewusst wahr und gestaltet sie bewusst. Warum ist dieses bewusste Wahrnehmen so wichtig? Dazu mehr im nächsten Beitrag.

“Feng Shui auf bayrisch”…

23. April 2008 by Sonja

… so lautete einmal ein Vortrags-Titel. Das weckte natürlich mein Interesse, denn es ist mir immer wichtig, Feng Shui auf unsere Kultur bzw. die der zu beratenden Menschen zu übertragen. Und ich fragte mich, wie der Referent das wohl ins Bayrische übertragen hat? Blau-weiße Fähnchen in den Fenstern? Der bayrische Löwe als Bewacher vor der Tür? Um genaueres zu erfahren verabschiedete ich mich zum besagten Zeitpunkt (es war ein sonniger Sonntag-Nachmittag) von der heimischen Kaffe- und Kuchen-Tafel mit FreundInnen und radelte zu dem Vortrag.

Und was erzählte der Referent? Er sprach über Geomantie (die Erde lesen), genauer: über Erdstrahlen wie Wasseradern, Erdverwerfungen, Gesteinsbrüche und so was. Aber keine Spur von Feng Shui! Zwar wird auch im Feng Shui “die Erde gelesen”, aber eben mit ganz anderen Methoden und Regeln als beim Rutengehen.

Feng Shui und Rutengehen (Geomantie) sind jeweils eine eigene Disziplin, die nichts miteinander zu tun haben. Unabhängig davon, dass Sie wahrscheinlich viele Feng-Shui-BeraterInnen erleben werden, die beides machen. Das ist aber auf einen ganzheitlichen Ansatz zurückzuführen und nicht darauf, dass das ein und dasselbe wäre.

Feng Shui und die Farben, 1. Teil

21. April 2008 by Sonja

Wenn ich im Internet und in Feng-Shui-Foren vorbeischaue, taucht dort immer wieder die Frage nach den “richtigenWandfarben auf. Da das Ganze sehr komplex ist, werde ich in loser Folge hier einen kleinen “Kurs” geben (jedoch ohne Fliegende Sterne und so was, weil das für den Laien zu schwer ist). Sie haben dann zwar nur Teilsaspekte, bewegen sich aber schon in die richtige Richtung.

Fangen wir mit den Himmelsrichtungen an:

Jede der acht Himmelsrichtungen ist einem Element (Fünf-Elemente-Lehre) zugeordnet. Aus dem Element ergeben sich schon erste Hinweise auf Farben. Heute befassen wir uns mit dem Aspekt, welche Himmelsrichtungen und welche Farben zusammen gehören.

Norden - Wasser: mögliche Farben sind grau, silber, gold, creme, beige, weiß, blau, türkis und violett mit mehr Blauanteil, grün - also alles, was mit den Elementen Metall, Wasser und Holz zu tun hat.

Nordosten - Erde: rot, rosa, orange, lachs, braun, gelb, creme, beige, silber, gold, grau, weiß, was den Elementen Feuer, Erde und Metall entspricht.

Osten - Holz: blau, violett mit mehr Blauanteilen, grün, türkis, rot, rosa, lachs, orange mit mehr Rotanteilen; was den Elementen Wasser, Holz und Feuer entspricht.

Südosten - Holz: siehe Osten

Süden - Feuer: grün, türkis mit mehr Grünanteilen, rot, rosa, lachs, orange, gelb, braun; was den Elementen Holz, Feuer und Erde entspricht.

Südwesten - Erde: siehe Nordosten

Westen - Metall: gelb, braun, creme, beige, weiß, grau, silber, gold, blau, violett mit mehr Blauanteilen; was den Elementen Erde, Metall und Wasser entspricht.

NordwestenMetall: siehe Westen

Wenn Sie wissen, dass Ihr Wohnzimmer im Süden ist, wäre es ideal, wenn Sie noch wüssten, ob diese Himmelsrichtung die günstige Himmelsrichtung des Hauses ist. Das können Sie alleine kaum feststellen. Deshalb weiter.

Sie können sich also immer zwischen drei Grund-Farben entscheiden. Doch wie wissen Sie, welche Farbe aus dem Dreier-Gespann Sie nehmen sollen, ob Sie im Süden die Wände grün, rot oder gelb streichen sollen? Als Anhaltspunkt dient Ihre KUA-Zahl (können Sie sich aus jedem Feng-Shui-Buch raussuchen). Das machen wir dann das nächste mal. Bis dahin könnten Sie folgende Übung machen: Sie könnten Ihren Grundriss jeweils mit den entsprechenden Elemente-Farben ausmalen.

Anrüchiges!

17. April 2008 by Sonja

Nachdem ich mich mit dem Gourmet-Koch Heinz Winkler befasst hatte und dabei auf das “Rosenkreuz” gestoßen war, gingen bei mir die Alarmanlagen los: “Achtung! Rosenkreuzer! Geheimbund!”. Das klingt ja gleich so anrüchig. Ich habe mir überlegt, dass jemand das Symbol der Rosenkreuzer (RK) wohl nur dann anbringt, wenn er vielleicht Mitglied ist, und wenn schon nicht Mitglied, sich dann wenigstens mit deren Ideen identifizieren wird? Und welche Lebenseinstellung könnte dahinter stehen? Deshalb habe ich mich intensiver mit den Rosenkreuzern beschäftigt. Meine Quellen waren Bücher aus der Stadtbibliothek, das Internet und der Brockhaus. Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich vor allem auf die Gruppe A.M.O.R.C., einer der drei Gruppen, die letztes Jahrhundert entstanden und in Deutschland vertreten sind.

Die modernen RKer gelten als eine Organisation mit humanistisch-ethischer Werteorientierung mit den Grundsätzen Toleranz, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und Verständnis.

Ziel ist das Erkennen der Zusammenhänge von Welt, Gott, Mensch und Kosmos oder anders ausgedrückt: das Erkennen, wer oder was der Mensch im ganzheitlichen Sinne ist. Dazu ist es nötig, die im Menschen verborgenen Kräfte und Möglichkeiten - sich selbst - zu erkennen. Und wieder einmal muss ich die gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse moderner Psychologie mit C. G. Jung bemühen: Hier geht man davon aus, dass der Mensch sein Potential nicht ausschöpft, weil vieles im Unbewussten verborgen bleibt. Und das Unbewusste spricht sowohl nach Meinung anerkannter Wissenschaftler, als auch nach Meinung der RKer in Symbolen und Bildern zum Menschen. Deshalb wird bei den RKern Wert auf den Umgang mit und die Interpretation von Symbolen gelegt. Ein äußeres Symbol stellt das RK dar: Das Kreuz gilt als Symbol der grobstofflichen Welt (Erde), die erblühende rote Rose als das erblühende Bewusstsein und die fließende Kraft Gottes.

Selbsterkenntnis muss man nach Meinung der RKer unbeeinflusst von anderen Personen erreichen. Mitgliedertreffen dienen deshalb vor allem zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch, vergleichbar dem Treffen von Menschen im Kaninchenzuchtverein. Der Schwerpunkt auf dem Weg zur Selbsterkennntis liegt im individuellen Studium der Theorien und deren praktischer Umsetzung im Alltag. Damit sollen persönliche Erfahrungen gemacht werden. Und hier habe ich einen interessanten Ansatz gefunden, wie “Geheimbund” noch interpretiert werden können: Die RKer könnten “geheim” sein, weil die innere Wirklichkeit des Menschen nur persönlich erlebbar ist, für einen Außenstehenden “geheim”, unsichtbar, bleibt.

Das Werkzeug auf dem Weg zum inneren Erleben ist u. a. die Meditation, die es dem Menschen ermöglichen soll, leichter mit seiner inneren Stimme (Intuition) und damit mit seinem Inneren Selbst in Kontakt zu treten. Durch das Innere Selbst drückt sich das kosmische / göttliche Bewusstsein aus. Das Innere Selbst ist stets bereit, den Menschen im Alltag zu helfen und kann deshalb in allen Lebenslagen befragt werden. Man soll wieder lernen, sich auf sein Inneres Selbst und seine innere Stimme zu verlassen.

Im Zusammenhang mit diesem (pansophischen) Weltbild taucht auch der Begriff “Alchemie” auf. Hier ist aber nicht die Umwandlung von unedlem in edles Metall gemeint, sondern die geistige Umwandlung des Menschen hin zum edlen, aufrechten Menschen. Kennzeichen eines edlen, aufrechten Menschen ist die Beherrschung seines Geistes und seiner Leidenschaften. Der Weg zum edlen Menschen führt über die Liebe zu allen Dingen und allen Menschen. Das ist insbesondere deshalb wichtig, weil nach dem rosenkreuzerischen Selbstverständnis alles göttlichen Ursprungs ist. Gott wird als das “Große Eine”, als höchster Geist interpretiert, aus dem die Schöpfung hervorgeht und sich in allem manifestiert. LIebt man alles und jeden, liebt man damit auch Gott.

Fazit: Die RKer sind eine Gemeinschaft von Menschen, die über die Liebe die Selbstvervollkommnung entwickeln wollen, was eine selbstkritische, vorurteilsfreie und tolerante Einstellung voraussetzt, ohne ein Glaubenssystem zu propagieren. Ihre praktisch anwendbare Philosophie befasst sich mit dem Sinn des Lebens und erklärt das Zusammenwirken von Mensch, Erde, Geist und feinstofflicher Welt.

Übrigens: Welche Weltanschauung nun Heinz Winkler wirklich hat, weiß ich immer noch nicht, obwohl ich mit der Beschäftigung mit dem Zeitschriftenanrtikel und den RKern eine Ahnung davon gewonnen habe. Für mich war es auf alle Fälle höchst interessant, in die Welt der RKer einzutauchen.

Wollen Sie Ihr Wohlbefinden steigern?

13. April 2008 by Sonja

Der Kauf eines neuen Laptops kann Ihr Wohlbefinden erheblich steigern… Wenn sie den richtigen kaufen! Wie wär´s damit? Tastatur aus Elfenbein, Goldverzierung, Gehäuse aus Edelhölzern. Vorgestellt soll dieses wertvolle Gerät auf einer Millionärs-Messe in den Niederlanden werden. Was hat das mit Feng Shui zu tun? Eigentlich nichts.

Außer dass das Gehäuse aus Edelholz ein Betrieb für Holzbearbeitung in Neukirchen v. Wald (bei Passau) herstellt. Und in Neukirchen v. Wald findet vom 08.-10.08.2008 ein Harmonie-Kongress statt. Dort werde ich mit einem Stand dabei sein. Und wahrscheinlich auch einen Vortrag halten… Wer mich also persönlich kennen lernen will, kann das dort tun.

Ach ja! Noch ein Tipp, falls Sie sich für den Kauf des o.g. Laptops entscheiden: Achten Sie darauf, dass sich das (bestimmt enthaltene?) WLAN-Modul abschalten lässt, wenn Sie damit nicht im virtuellen Netz sind.

Oder meinen Sie, sich diesen Luxus-Laptop im Wert von ab 25.000 € sowieso nicht leisten zu wollen? Das sollten Sie aber. Irgendwo habe ich gelesen, dass Menschen, die sich zu viel versagen, zu höherem Blutdruck usw. neigen könnten. Im Umkehrschluss heißt das wohl, dass die, die ihren Gelüsten öfter mal nachgeben, gesünder sind?

Wenn sie immer noch nicht überzeugt sind, sich für dieses Modell entscheiden zu wollen, dann überzeugt Sie vielleicht das? Hier habe ich das gefunden: Forscher an der Uni Stanford haben Versuchspersonen Rotwein trinken lassen. Sie haben die StudienteilnehmerInnen in dem Glauben gelassen, es handle sich um sehr hochpreisigen Wein. Dabei wurde festgestellt, dass allein die Erwartung, teuren Wein zu trinken, Gehirnregionen aktivierte, die für das Wohlbefinden zuständig sind, auch dann, als den ProbandInnen billiger Wein “untergeschoben” worden war. Die Erwartungshaltung von “gut” wurde in der Studie mit hohen Wein-Preisen  erzielt.

Womit wir wieder bei dem Luxus-Laptop wären. Dieser Laptop könnte also der direkte Weg zu Gesundheit und Glücksmomenten sein! Und über das Glück habe ich hier schon mal geschrieben.

Quellen: Passauer Neue Presse, wissenschaft.de

Tipps für Büro und Schreibtisch

7. April 2008 by Sonja

Bereits 1995 haben Untersuchungen gezeigt, dass Räume das Wohlbefinden der Menschen beeinflussen. Das gilt auch für die Gestaltung des Büros. Deshalb sollte der Arbeitsplatz angenehm hergerichtet werden.

Idealerweise befindet sich das Büro in einem Raum mit einer persönlich günstigen Himmelsrichtung. Ist es das ChefInnen-Büro, sollte es möglichst weit vom Haupteingang entfernt liegen.

Vom Schreibtisch aus sollte man zur Tür blicken. Der Tisch steht am Besten in der diagonal zur Tür gegenüberliegenden Raumecke (nicht in der Ecke, sondern an der Wand). Im Feng Shui gilt das als der Hauptenergiepunkt mit der meisten Energie. Von hier hat man den besten Überblick über den Raum und sieht, was auf einen zukommt. Befindet sich der Schreibtisch hinter der Tür, kann es sein, dass man mehr Energie aufwenden muss, um zu einem guten Arbeitsergebnis zu kommen, weil die Energieversorgung an diesem Platz wesentlich geringer ist. Sollte der Schreibtisch nicht umgestellt werden können, dekorieren Sie um sich herum auffallend (z. B. ein auffälliges Bild). Denn Energie folgt der Aufmerksamkeit und wenn sich in Ihrer Nähe ein Aufmerksamkeit erregender Gegenstand befindet, wird dorthin Energie gelenkt.

Wichtig ist eine gute Rückendeckung! Mit einer festen Wand im Rücken entscheidet man aus einer Position der Stärke heraus. Sie erhalten symbolisch Unterstützung durch MitarbeiterInnen und KollegInnen. Befindet sich hinter Ihnen ein Fenster und Sie können Ihren Schreibtisch nicht verschieben, bauen Sie vor dem Fenster mit einer buschigen Pflanze, einem Bild, oder einer Skulptur, die für Sie Kraft und Utnerstützung ausdrückt, eine symbolische Rückendeckung auf.

Der Schreibtisch sollte stabil sein. Vermeiden Sie Glasplatten. Diese vermitteln dem Utnerbewusstsein mangelnde Stabilität und Bruchgefahr. Automatisch wird ein Teil der Konzentration dazu benützt, darauf zu achten, dass nichts bricht. Dieser Teil fehlt dann für Wichtigeres.

Wählen Sie, wenn möglichst einen Schreibtisch in günstigen Feng-Shui-Maßen. Achten Sie vorne auf eine Verblendung, damit Internas Internas bleiben. Umgeben Sie sich mit Material, das mit Ihren Geburtsjahreselementen in Harmonie ist. Beispielsweise könnten Sie, wenn Ihr Elemente Erde ist, auf einem roten, gelben oder braunen Schreibtischstuhl sitzen.

Befinden sich hinter Ihrem Rücken offene Regale, schwächen diese Sie, weil die Regalböden wie “Messer” auf Ihren Rücken zielen. Entweder Sie besorgen Türen (auch satiniertes Glas ist möglich) oder Sie stellen Bücher und Aktenordner auf Kante, so dass der Regalboden geschlossen wirkt, oder Sie stellen eine Pflanze hinein, die den Kanten ihre Aggressivität nimmt.

Der Blick vom Schreibtisch nach vorne sollte frei und unverstellt sein. Vermeiden Sie eine Sitzposition vor der Wand mit Blick auf die Wand. Das Gleiche gilt für Bücher, die vor der Schreibfläche gestapelt werden. Halten Sie diesen Platz frei. Der vollgestellte Platz oder die Wand symbolisieren einen Berg und könnten sich hier sprichwörtlich als “Brett vor dem Kopf” erweisen und Ihren Ideenfluss und damit Ihre Zukunfts-Perspektiven beeinträchtigen. Das, was Sie vor sich sehen, entspricht Ihren (beruflichen) Aussichten. Gut ist es, vor dem Tisch eine freie Fläche zu haben, die etwa dreimal so tief wie der Schreibtisch ist. Ist dies wegen der Raumgröße nicht möglich, achten Sie darauf, dass Sie auf keine hohen Schränke voller Bücher und Aktenberge blicken. Auch die wirken als “Berg” und verursachen einen Energiestau. Ersetzen Sie den Schrank durch ein niedriges Sideboard und befestigen Sie darüber ein Bild, das Ihre Zukunftsvision darstellt. Es wirkt unterbewusst auf Ihre Psyche ein.

Direkt auf den Sitzplatz zeigende Ecken und Kanten gelten als ungünstig. Sie beeinträchtigen die Aufmerksamkeit. Stößt man z. B. dagegen, ist dies i.d.R. schmerzhaft. Unbewusst will man sich vor diesen “angreifenden” Strukturen schützen. Damit steht Ihnen nicht die volle Konzentration für Ihre Arbeit zur Verfügung. Schieben Sie den Schreibtisch oder den Schrank etwas zur Seite oder kaschieren Sie auf den Sitzplatz oder die Tür zeigende Ecken mit Pflanzen.

Schauen Sie in eine persönlich günstige Himmelsrichtung. Sollte dies nicht möglich sein, platzieren Sie in Blickrichtung einen Gegenstand (z. B. ein Kunstobjekt), der die Schwingung der ungünstigen Himmelsrichtung nach dem sog. Mutter-Kind-Zyklus der Elemente reduziert.

Und nun viel Spaß beim Umstellen und viel Erfolg!

Der Mobilfunk-Sender und sein Versteck!

30. März 2008 by Sonja

Da sucht jemand ein Haus ohne Sichtkontakt zu einem Mobilfunksender. So war es in unserer Tageszeitung zu lesen.

Bloß weil man den Sender nicht sieht, heißt das nicht, dass er nicht da ist. In Egg beispielsweise könnte der nämlich von außen nicht sichtbar im Turm vom Schloss Egg versteckt sein. (Die DZ berichtete über den Plan, dort einen zu installieren.) Jedesmal, wenn ich daran vorbeifahre, gucke ich intensiv, ob ich ihn nicht doch sehe, …bisher erfolglos.

Da zieht man dann also in ein Haus ein, glücklich, dass man vermeintlich keinen Sender in Sichtkontakt hat und dann das…! Deshalb hilft nur ein: messen, messen, messen. Erst dann weiß man, was an Strahlung da ist.

Quelle: Deggendorfer Zeitung